18 April 2026, 02:35

FC Bayern zeigt Flagge: Klare Haltung gegen Rassismus in den Aktionswochen

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf seinem kunstvoll gestalteten Einband.

FC Bayern zeigt Flagge: Klare Haltung gegen Rassismus in den Aktionswochen

FC Bayern München bezieht während der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar Position

Vom 16. bis 29. März engagiert sich der FC Bayern München mit einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus für Aufklärung und Dialog. Ein Höhepunkt ist ein Gedenkwochenende in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde.

Der Verein lädt zu Gesprächen mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor ein – ein Zeichen für sein Engagement in Bildung und Erinnerungskultur. Klubpräsident Herbert Hainer betont, dass offener Austausch und Verständnis entscheidend seien, um Rassismus zu bekämpfen. Seine Haltung deckt sich mit jüngsten Äußerungen von Vincent Kompany, dessen Rede nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Júnior bei Hainer nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

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Doch der FC Bayern begnügt sich nicht mit symbolischen Gesten: Die Kampagne "Rot gegen Rassismus" zielt auf konkrete Veränderungen durch langfristige Initiativen ab. Mitarbeiter:innen nehmen an wöchentlichen Treffen und monatlichen Diskussionsrunden teil, um Rassismus und Ausgrenzung aktiv zu thematisieren. Hainer ist überzeugt, dass der Sport hier eine klare Haltung einnehmen muss – Wertermittlung und Handeln seien der Schlüssel, um Barrieren abzubauen.

Die Aktivitäten des Vereins während der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Teil seines ganzjährigen Einsatzes gegen Diskriminierung. Durch Partnerschaften mit Organisationen wie der Israelitischen Kultusgemeinde und einen kontinuierlichen Dialog will der FC Bayern nachhaltige Fortschritte erzielen. Hainers Botschaft ist eindeutig: Der Fußball muss im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung mit gutem Beispiel vorangehen.

Quelle