26 June 2026, 06:22

Finanzreform entlastet angeschlagene Kommunen – wer bestellt, zahlt nun selbst

Woidke: Finanzreform bringt Kommunen mehr Planungssicherheit

Finanzreform entlastet angeschlagene Kommunen – wer bestellt, zahlt nun selbst

Bund und Länder haben sich in Deutschland auf Finanzreformen geeinigt, um finanziell angeschlagene Kommunen zu entlasten. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die wachsende Belastung durch Sozialausgaben für die lokalen Behörden zu verringern. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete dies als einen bedeutenden Schritt für die finanzielle Stabilität.

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Das neue Abkommen führt strengere Regeln zur Ausgabenverantwortung ein. Nach dem Prinzip „Wer bestellt, zahlt“ trägt jede Regierungsebene künftig die Kosten ihrer eigenen Entscheidungen. Dadurch sollen Ländern und Kommunen mehr Planungssicherheit erhalten und gleichzeitig die Ausgaben kontrolliert werden.

Woidke brachte bei einem Treffen mit der Bundeskanzlerin und anderen Regierungschefs der Länder zudem Bedenken zur Energiepolitik vor. Er kritisierte, dass die aktuellen Maßnahmen unwirksam seien, und forderte, erneuerbaren Strom stärker regional zu nutzen. Die hohen Energiepreise, so Woidke, belasteten Unternehmen und bremsten das Wirtschaftswachstum.

Die Finanzreformen sollen den Druck auf die Kommunen mindern und die Zuständigkeiten bei der Finanzierung klarer regeln. Woidke betonte, dass niedrigere Energiekosten entscheidend für die wirtschaftliche Erholung und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien. Die Einigung markiert einen Schritt in Richtung einer besser planbaren Haushaltsführung auf allen staatlichen Ebenen.

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