Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt deutlich seit März 2025
Alex TintzmannRegierung: Kontrollen im Bahnhofsviertel zeigen Wirkung - Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer: Kriminalität sinkt deutlich seit März 2025
Frankfurts Bahnhofsviertel verzeichnet seit März 2025 deutlichen Rückgang der Kriminalität
Der Sieben-Punkte-Sicherheitsplan der Landesregierung hat zu weniger Taschendiebstählen und Straßenraub in dem Stadtteil geführt. Behörden bewerten die Initiative inzwischen als klaren Erfolg.
Das Programm war im März 2025 gestartet worden, um Kriminalität und drogenbedingte Probleme im Viertel einzudämmen. Zu den zentralen Maßnahmen gehörten verstärkte Polizeistreifen, strengere Kontrollen und eine KI-gestützte Videoüberwachung. Seither fanden über 800 Kontrollaktionen statt.
Die Zahl der Taschendiebstähle sank von etwa 800 auf weniger als 540. Auch Straßenraub ging um 73 Fälle zurück – auf insgesamt 198 im vergangenen Jahr. Ministerpräsident Boris Rhein verwies auf diese Zahlen als Beleg dafür, dass "wichtige Meilensteine" erreicht wurden.
Neben der Strafverfolgung umfasst die Strategie auch Hilfsangebote für Obdachlose und Suchtkranke. Ziel ist es, Krisen frühzeitig zu verhindern und gleichzeitig den Stadtteil für Dealer und Drogenkonsumenten unattraktiver zu machen.
Die Ergebnisse zeigen einen spürbaren Rückgang der Kriminalität, auch wenn umfassendere Vergleiche noch begrenzt sind. Während Berlin im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg bei Verkehrsdelikten verzeichnete, hat Frankfurts gezielter Ansatz messbare Fortschritte gebracht. Die Behörden beobachten weiterhin die Wirkung der neuen Maßnahmen.






