Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Ramadan – ein Zeichen für Vielfalt und Dialog
Gerdi BaumFreiburgs Seepark leuchtet erstmals im Ramadan – ein Zeichen für Vielfalt und Dialog
Erstmals erstrahlt Freiburgs Seepark in Ramadan-Lichtern
Eine Lichterinstallation zum Ramadan beleuchtet erstmals den Freiburger Seepark. Die Aktion soll das muslimische Leben in der Stadt sichtbar machen und das Verständnis zwischen den Religionen fördern. Die Organisatoren hoffen, dass sie während des heiligen Monats den sozialen Zusammenhalt stärkt.
Das Projekt entstand auf Initiative junger Mitglieder des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Sie schlugen die Beleuchtung vor, um die religiöse Vielfalt der Stadt zu feiern. Vier lokale muslimische Gemeinden – die BBF, die DITIB-Mevlana-Moschee, das Islamische Zentrum Freiburg und die IGBD – setzten die Idee gemeinsam mit der Stadt um.
Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtendes Mondmotiv, das sich im Laufe der Zeit verändert. Daneben können Besucher Ramadan-Grüße bewundern sowie eine Infotafel, die die Bedeutung des Festes erklärt. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH übernahm die technische Umsetzung und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Die Lichter bleiben vom 17. Februar bis zum 19. März eingeschaltet. Ähnliche Installationen gab es in den vergangenen fünf Jahren auch in anderen deutschen Städten wie Berlin, Köln, Frankfurt und München. Zwar existiert keine offizielle Statistik, doch der Trend zeigt eine wachsende Anerkennung religiöser Feste im öffentlichen Raum.
Stadtvertreter sehen in den Ramadan-Lichtern einen wichtigen Schritt für den interreligiösen Dialog. Die Zusammenarbeit zwischen muslimischen Gruppen und lokalen Behörden unterstreicht Freiburgs Engagement für gegenseitigen Respekt. Die Installation bleibt während des gesamten Ramadan beleuchtet und bietet Anwohnern wie Besuchern die Möglichkeit, sich zu informieren und zu reflektieren.






