"Friendly Fire" bricht mit 1,8 Millionen Euro alle Spendenrekorde – und steht vor einem Führungswechsel
Herbert Renner"Friendly Fire" bricht mit 1,8 Millionen Euro alle Spendenrekorde – und steht vor einem Führungswechsel
Wohltätigkeits-Event "Friendly Fire" erreicht neuen Spendenrekord mit über 1,8 Millionen Euro
Die Benefizveranstaltung Friendly Fire hat in ihrer jüngsten Ausgabe einen neuen Meilenstein erreicht: Über 1,8 Millionen Euro kamen bei der diesjährigen Spendenaktion zusammen. Das jährliche Livestream-Event, das von bekannten Content-Creatorn ins Leben gerufen wurde, vereint seit Jahren Gamer und Zuschauer, um jedes Mal neue gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Nun stehen Führungswechsel an, während sich das Projekt auf die Zukunft vorbereitet.
Ursprünglich unter der Leitung von Mikkel Robrahn gestartet, übernahm später Lena Laaser die Verantwortung. Unter ihrer Führung wuchs Friendly Fire deutlich und wurde 2018 mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet. Kürzlich kündigte Laaser ihren Rückzug an und übergibt das Zepter an Alina Ulrich.
In einem Rückblick betonte Laaser die gesellschaftliche Wirkung des Events und dankte der Community für ihre Unterstützung. Besonders hob sie hervor, wie das Projekt Gamer und Spender für sinnvolle Zwecke zusammengebracht habe. Gleichzeitig äußerten sich bekannte Creator wie PietSmiet und Gronkh begeistert über die Zukunft der Veranstaltung – stets mit Blick auf die bisherigen Erfolge.
Friendly Fire 7 setzte mit fast zwei Millionen Euro zu Beginn einen neuen Rekord und überbot damit die 1,75 Millionen Euro des Vorjahres. Die genauen Summen der früheren Ausgaben bleiben zwar undeklariert, doch jedes Event brach bisher die Spendenrekorde des Vorgängerjahres. Ulrich plant nun, ein interdisziplinäres Team aufzubauen, um die langfristige Ausrichtung des Events zu gestalten. Konkrete Details zu den anstehenden Veränderungen wurden von den Organisatoren jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Der Wechsel an der Spitze markiert ein neues Kapitel für Friendly Fire. Mit Alina Ulrich an der Spitze will das Event seine rekordverdächtigen Spendenergebnisse weiter ausbauen – ohne dabei den gemeinschaftsorientierten Geist zu verlieren. Die Organisatoren bleiben zwar weiterhin auf gemeinnützige Zwecke fokussiert, doch die genauen Pläne für die Zukunft werden vorerst noch nicht preisgegeben.