24 December 2025, 19:06

Führung durch die Ausstellung zu Zwangsarbeit in Göttingen am 20. November 2025

Ein Zug auf Schienen mit Bäumen, Strommasten mit Kabeln, Autos und Gebäuden links und einer Brücke vorne, die Rauch ausstößt.

Führung durch die Ausstellung zu Zwangsarbeit in Göttingen am 20. November 2025

Am 20. November 2025 findet in Göttingen eine Führung durch die Dauerausstellung "Zwangsarbeit in Europa: Südniedersachsen 1939–1945" statt. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und wird von dem Mitarbeiter Arndt Kohlmann geleitet. Die Ausstellung beleuchtet ein dunkles Kapitel der Geschichte anhand persönlicher Schicksale und regionaler Bezüge zu den NS-Verbrechen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Erlebnisse von Zwangsarbeiter:innen in Südniedersachsen während des Zweiten Weltkriegs. Sie zeigt individuelle Lebensgeschichten, die Orte des Zwangsarbeitseinsatzes sowie die Verbindungen dieser Verbrechen zur nationalsozialistischen Ideologie. Besucher:innen können zudem nachvollziehen, wie verschiedene europäische Länder von der Ausbeutung durch das NS-Regime betroffen waren.

Zwangsarbeit war ein zentraler Bestandteil der NS-Kriegswirtschaft und erstreckte sich über Branchen und Regionen hinweg. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, mit verlängerten Öffnungszeiten donnerstags von 15:00 bis 18:00 Uhr. Zudem hat sie am ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Stadtverwaltung informiert über solche Veranstaltungen über die Messenger-Dienste Telegram und Notify. Für schnelle Anfragen leitet der digitale Assistent "Verwalti" Bürger:innen an die richtigen Ansprechpartner weiter. Wer Feedback zu städtischen Bekanntmachungen geben möchte, kann eine E-Mail an [email protected] senden.

Die Führung bietet die Gelegenheit, einen weniger bekannten Aspekt der NS-Herrschaft in der Region kennenzulernen. Zwar ist keine Organisation offiziell als Ausrichter der Ausstellung genannt, doch stellt die Stadt über verschiedene Kanäle den Zugang zu diesen wichtigen historischen Zeugnissen sicher. Die Veranstaltung sowie die regulären Öffnungszeiten ermöglichen es Besucher:innen, sich mit diesem bedeutsamen Geschichtskapitel auseinanderzusetzen.