27 March 2026, 16:29

Fusion der Feuerwehren in Grasleben: Zwei Einheiten werden 2027 zur Feuerwehr Hasenwinkel

Eine Gruppe von Freiwilligen vor einem Feuerwehrwagen, mit einer Bank links und einer Wand im Hintergrund.

Fusion der Feuerwehren in Grasleben: Zwei Einheiten werden 2027 zur Feuerwehr Hasenwinkel

Zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben werden bis 2027 zu einer Einheit fusioniert

Bis zum Jahr 2027 sollen zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben zu einer gemeinsamen Einheit zusammengelegt werden. Der Beschluss folgt auf Bedenken, dass die Personaldecke in beiden Wehren unter die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards gesunken ist. Die lokalen Verantwortlichen haben nun Pläne gebilligt, die Wehren aus Rennau und Rottorf zur neuen Feuerwehr Hasenwinkel zusammenzufassen.

Mit dem Schritt soll verhindert werden, dass eine der beiden Wehren aufgrund von Personalmangel geschlossen werden muss. Zwar liegen keine genauen Daten zu den aktuellen Personalentwicklungen vor, doch die Abstimmung im Rat zeigt, dass man präventiv handelt, um die Zukunft der Notfallversorgung in der Region zu sichern.

Der Gemeinderat der Samtgemeinde Grasleben hat die Fusion der Freiwilligen Feuerwehren Rennau und Rottorf offiziell beschlossen. Die neue Einheit, die Feuerwehr Hasenwinkel, soll ihren Betrieb am 1. Januar 2027 aufnehmen. Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Entscheidung als notwendige Maßnahme, um die Zuverlässigkeit des Einsatzdienstes zu gewährleisten.

Im Rahmen der Umstrukturierung wird das TSF-W-Fahrzeug der Wehr Rennau verkauft und durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt. Diese Anpassung spiegelt den Bedarf an effizienterer Ausstattung in der fusionierten Feuerwehr wider.

Auch personelle Veränderungen stehen an: Christin Bilz, derzeit stellvertretende Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf, wird Ende des Jahres das Amt der Wehrführerin von Christian Fohlert übernehmen. Bürgermeister Janze würdigte ihr langjähriges Engagement für den Feuerwehrdienst. Nikolas Müller bleibt hingegen stellvertretender Wehrführer und wechselt von der Rottorfer Wehr in die neue Einheit Hasenwinkel.

Die Zusammenlegung reagiert auf langjährige Sorgen, dass beide Standorte die gesetzlichen Mindestvorgaben beim Personal nicht mehr erfüllen konnten. Ohne Gegenmaßnahmen wäre die Gefahr einer Auflösung gestiegen, was zu Lücken in der örtlichen Notfallversorgung geführt hätte.

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Durch die Fusion wird die Zukunft der Feuerwehren in Rennau und Rottorf gesichert, indem Ressourcen und Personal gebündelt werden. Die neue Feuerwehr Hasenwinkel wird ab 2027 unter aktualisierter Führung und mit modernisierter Ausstattung arbeiten. Die Verantwortlichen betonen, dass es sich um eine pragmatische Lösung für die anhaltenden Personalprobleme in der Region handelt.

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