04 January 2026, 00:41

Garbsen und elf weitere Städte gründen Hochwasserschutz-Bündnis für Leine und Ihme

Ein breiter Fluss mit zahlreichen Gebäuden und Pflanzen an seinen Ufern.

Garbsen und elf weitere Städte gründen Hochwasserschutz-Bündnis für Leine und Ihme

Garbsen ist Teil einer neuen regionalen Initiative zur Bekämpfung von Überschwemmungen an Leine und Ihme geworden. Die Stadt schloss sich elf weiteren Kommunen an, um die Partnerschaft für Hochwasserschutz an Mittlerer und Unterer Leine zu gründen. Bei einer kürzlichen Versammlung in Hannover unterzeichneten Vertreter das Abkommen und läuteten damit einen abgestimmten Ansatz für den Hochwasserschutz ein.

Die Partnerschaft wurde mit Bürgermeister Claudio Provenzano als Vertreter Garbsens bei der Unterzeichnungszeremonie ins Leben gerufen. Neben den zwölf Kommunen sind auch technische und kooperative Partner beteiligt, unterstützt von verschiedenen regionalen Behörden. Erste Aufgabe der Gruppe wird die Erarbeitung eines integrierten Hochwasserschutzplans für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Leine sein – federführend ist dabei der städtische Entwässerungsbetrieb Hannovers.

Das Vorhaben verfügt über ein Budget von 300.000 Euro, das nach Abzug möglicher Fördermittel unter den Mitgliedern aufgeteilt wird. Steffen Krach, Regionspräsident Hannover, betonte, dass Hochwasservorsorge über kommunale Grenzen hinweg Zusammenarbeit erfordere. Garbsens Beteiligung ist besonders wichtig, da die Region in der Vergangenheit wiederholt von Überschwemmungen betroffen war. Ziel der Partnerschaft ist es, das Wassermanagement und die Klimafolgenanpassung in der gesamten Region zu verbessern. Durch die gemeinsame Arbeit wollen die Kommunen die Risiken an Leine, Ihme und ihren Nebenflüssen verringern.

Die neu gegründete Partnerschaft wird sich nun auf die Ausarbeitung einer detaillierten Hochwasserschutzstrategie konzentrieren. Mit gemeinsamer Finanzierung und regionaler Unterstützung soll das Projekt die Abwehrkräfte gegen künftige Überschwemmungen stärken. Garbsen und die anderen Kommunen werden in den kommenden Monaten eng zusammenarbeiten, um den Plan umzusetzen.