11 January 2026, 11:01

Garbsens neuer Präventionsrat setzt auf Bürgerbeteiligung gegen Jugendgewalt und Sucht

Eine belebte Straßenszene mit vielen Menschen, darunter Schulmädchen in Uniformen mit Jacken, einige mit einem Schild, und andere, die Fahrräder mit Helmen fahren, mit Gebäuden, Bäumen und einem Tor im Hintergrund.

Garbsens neuer Präventionsrat setzt auf Bürgerbeteiligung gegen Jugendgewalt und Sucht

Garbsens Präventionsrat stellt seine Arbeit um, um Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Mit einem neuen Ansatz setzt die Stadt künftig stärker auf Vorbeugung – und bindet die Bürger direkt in die Gestaltung von Maßnahmen ein. Themen wie Jugendgewalt, Suchtprävention und die Sicherheit älterer Menschen stehen im Mittelpunkt der überarbeiteten Struktur.

Anstoß für die Neuausrichtung war ein Vortrag von Dr. Susann Prätor, Professorin an der Polizeiakademie Niedersachsen, die über Jugendgewalt in Deutschland referierte. Ihre Analysen zeigten zentrale Risikofaktoren auf, darunter gewaltbetonte Männlichkeitsnormen, eine gesellschaftliche Akzeptanz von Aggression, Schulabbrüche und häusliche Gewalt.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bildet der Präventionsrat künftig Arbeitsgruppen aus Fachleuten und lokalen Bürgerinnen und Bürgern. Diese Teams entwickeln gezielte Programme, um Risiken zu verringern und präventive Maßnahmen zu stärken. Schwerpunkte liegen auf der Sicherheit im öffentlichen Raum, Suchtvorbeugung, altersgerechter Unterstützung für Senioren sowie dem Schutz von Kindern vor Gewalt. Der neue Ansatz rückt zudem die Mitbestimmung der Bevölkerung in den Mittelpunkt. Informationen zu den Arbeitsgruppen und Möglichkeiten zur Mitwirkung gibt es auf der städtischen Website unter www.ourWebsite/praeventionsrat. Bei Fragen steht die Abteilung für Jugend und Integration unter der Telefonnummer (0 51 31) 70 75 71 oder per E-Mail an jugend-und-integration@ourWebsite zur Verfügung.

Ziel der Umstrukturierung ist ein sichereres, lebenswerteres Garbsen – getragen von gemeinschaftlichem Engagement. Die Bürgerinnen und Bürger können sich nun aktiv in die Entwicklung von Präventionsstrategien einbringen. Im Fokus stehen dabei konkrete Lösungen, um Gewalt, Suchtprobleme und Sicherheitsbedenken in allen Altersgruppen zu begegnen.