02 May 2026, 16:28

Georg Baselitz – der revolutionäre Neoexpressionist ist tot

Plakat für die Große Ausstellung der Schönen Künste auf der Grand Exposition des Beaux-Arts in Dresden, Deutschland, 1904, mit auffälliger Textwerbung.

Georg Baselitz – der revolutionäre Neoexpressionist ist tot

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Berühmt für seinen kühnen neoexpressionistischen Stil, erlangte er Bekanntheit, indem er seine Gemälde auf den Kopf stellte. Sein Einfluss erstreckte sich über Jahrzehnte und prägte die moderne Kunst in Europa und darüber hinaus.

Baselitz stieg im späten 20. Jahrhundert als einer der wichtigsten Vertreter des Neoexpressionismus zu Ruhm auf. Seine markante Technik – die Darstellung von Motiven in umgedrehter Position – forderte traditionelle Perspektiven heraus und wurde zu einem Markenzeichen seines Schaffens. 2015 nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an und vertiefte damit seine Verbindung zur Kunstszene des Landes.

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Nur wenige Wochen vor seinem Tod eröffnete er eine neue Ausstellung im Museum der Moderne in Salzburg. Die Schau zeigte aktuelle Werke, darunter ein Stück, das er der ständigen Sammlung des Museums schenkte. Zudem sollte er im Rahmen der renommierten Biennale-Veranstaltungen in Venedig eine weitere Ausstellung eröffnen.

Seine Karriere umfasste mehr als sechs Jahrzehnte, mit großen Retrospektiven in Galerien von Berlin bis New York. Kritiker und Sammler lobten gleichermaßen seinen rohen, expressiven Pinselstrich und seine kompromisslose künstlerische Vision.

Baselitz hinterlässt ein umfangreiches Werk, das die zeitgenössische Malerei neu definierte. Seine geplante Ausstellung in Venedig wird nun als Hommage an sein Lebenswerk fortgeführt. Weltweit zeigen Galerien und Museen weiterhin seine Kunst und bewahren so sein Vermächtnis für die Zukunft.

Quelle