11 December 2025, 00:21

Gericht kippt Inklusions-Finanzierung: Warum **Bundesländer** jetzt handeln müssen

Ein Collage-Bild mit einer Gruppe von Kindern und Text.

Inklusion: Land muss Schulen besser unterstützen - Gericht kippt Inklusions-Finanzierung: Warum **Bundesländer** jetzt handeln müssen

Inklusion: Deutschland muss Bundesländer besser unterstützen

Inklusion: Deutschland muss Bundesländer besser unterstützen

Inklusion: Deutschland muss Bundesländer besser unterstützen

  1. Dezember 2025, 14:02 Uhr

Ein aktuelles Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat das bestehende Fördersystem für inklusive Bildung als verfassungswidrig eingestuft. Die Richter kritisieren, dass Behörden, die berufsbildende Schulen in den Bundesländern verwalten, von finanzieller Unterstützung ausgeschlossen werden. Kommunen, die bereits Millionen in Inklusionsmaßnahmen investiert haben – oft ohne ausreichende Landesmittel –, fordern nun eine Reform des Systems.

Das Gericht in Niedersachsen stellte fest, dass das geltende Finanzierungsmodell die Schulträger benachteiligt, die für die oberstufigen Schulen in den Bundesländern zuständig sind. Bisher verteilt das Land pauschale Zuwendungen an die Kommunen, die sich allein an den Schülerzahlen in Grund- und Sekundarstufe I orientieren. Dadurch erhalten Regionen wie Hannover, die auch Berufsschulen in den Bundesländern verwalten, keine angemessene Förderung für inklusive Bildung.

Mit dem Urteil ist das Land nun verpflichtet, seine Finanzierungspraxis für Inklusion in den Bundesländern grundlegend zu überarbeiten. Künftig müssen auch die Träger berufsbildender Schulen in den Bundesländern einen angemessenen Anteil an den Landesmitteln erhalten. Die Reform soll innerhalb der nächsten zwei Jahre umgesetzt werden und eine gerechtere Kostenverteilung ab dem Jahr 2022 sicherstellen.