Gewaltwelle in Lüneburg: Jugendliche randalieren, Männer greifen Partnerinnen an
Gerdi BaumGewaltwelle in Lüneburg: Jugendliche randalieren, Männer greifen Partnerinnen an
Zwei schwere Vorfälle von Gewalt und Sachbeschädigung erschüttern Lüneburg im Februar 2026
In den ersten Februartagen 2026 kam es in Lüneburg zu zwei getrennten Vorfällen mit gewalttätigem und zerstörerischem Verhalten. Zwei 15-Jährige richteten erheblichen Sachschaden an, während die Polizei zudem zwei schwere Fälle häuslicher Gewalt aufnahm. Die Ereignisse führten zu Festnahmen und laufenden Ermittlungen.
Am 2. Februar beschädigten zwei 15-jährige Jungen mehrere Immobilien in Lüneburg. Sie zündeten in einer Sporthalle Papier an, zerschlugen Fensterscheiben einer Bankfiliale und verwüsteten mehrere Wohnhäuser. Der Gesamtumfang der Zerstörungen beläuft sich auf Zehntausende Euro.
Einer der Jugendlichen wurde später betrunken auf einem E-Scooter angetroffen – sein Blutalkoholspiegel lag bei über 0,2 Promille. Bei der Kontrolle durch Beamte beschimpfte er diese massiv. Die Polizei konnte beide Minderjährigen identifizieren und ermittelt weiter. Aus den Unterlagen geht hervor, dass es 2025 in der Region keine vergleichbaren Vorfälle mit jungen Tätern gab.
In zwei unabhängigen Fällen wurden zudem zwei Männer wegen gewalttätigen Verhaltens gegen ihre Partnerinnen festgenommen. Ein 33-Jähriger drohte seiner Ex-Partnerin mit Mord, warf Gegenstände auf sie und beleidigte sie massiv. Ein 36-Jähriger wurde nach einer Attacke auf seine Ehefrau aus der gemeinsamen Wohnung entfernt – die Tat ereignete sich in Gegenwart des Kindes.
Die Vorfälle führten zu Festnahmen und weiteren polizeilichen Maßnahmen. Den beiden Jugendlichen drohen Anklagen wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Trunkenheit im öffentlichen Raum. Die Fälle häuslicher Gewalt werden unter besonderem Opferschutz rechtlich weiterverfolgt.