06 March 2026, 18:32

Göttingen schafft neues Familienzentrum für bessere Unterstützung in der Innenstadt

Ein großes Gebäude, das als New York City Health Care Homeless Center identifiziert wurde, mit parkenden Autos davor, Straßenlaternen, Verkehrspfosten, Verkehrszeichen, Menschen auf dem Gehweg, Geländern, Treppen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Göttingen schafft neues Familienzentrum für bessere Unterstützung in der Innenstadt

Göttingen reorganisiert seine Familienhilfsangebote in der Innenstadt

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Im Stadtzentrum entsteht ein neues Familienzentrum: Das St. Jacobi Familienzentrum der Evangelisch-Lutherischen Kita St. Jacobi übernimmt die bisher im Iduna-Zentrum angesiedelten Programme. Der Umzug erfolgt nach strukturellen Problemen am alten Standort, die eine zuverlässige Dienstleistungserbringung beeinträchtigt hatten.

Das neue Zentrum bündelt die bestehenden Angebote des Iduna-Zentrums sowie benachbarter städtischer Einrichtungen. Ziel ist es, Familien mit kleinen Kindern – auch solchen ohne Kita-Platz – niedrigschwellige Unterstützung zu bieten. Das Spektrum reicht von Beratung und Familienbildung über soziale Veranstaltungen bis hin zu Hilfe bei der Kita-Anmeldung und Begleitung beim Schulübergang.

Träger des Zentrums ist der Evangelisch-Lutherische Kita-Verband Göttingen-Münden. Mit einem Jahresbudget von 130.000 Euro wird es eng mit Schulen, Kitas und Beratungsstellen zusammenarbeiten. Auch Kinderschutz- und Beschwerdeverfahren sind in die Arbeit integriert.

Am 12. März 2026 stellt eine öffentliche Informationsveranstaltung das vollständige Konzept vor. Zwar gibt es in Göttingen bereits weitere Familienhilfsangebote wie die AWO-Beratungsstelle oder die Erziehungsberatungsstelle, doch eine genaue Zahl vergleichbarer niedrigschwelliger Zentren liegt derzeit nicht vor.

Die neue Einrichtung ersetzt die zuvor durch bauliche Mängel im Iduna-Zentrum beeinträchtigten Dienste und soll als dauerhafte Anlaufstelle für Familien mit flexiblen Unterstützungsbedarf dienen. Mit der Umstrukturierung will die Stadt den Zugang zu koordinierten Familienleistungen im Innenstadtbereich verbessern.

Quelle