Göttinger Stadtrat debattiert am 13. Februar über Kultur, Bildung und humanitäre Hilfe
Herbert RennerGöttinger Stadtrat debattiert am 13. Februar über Kultur, Bildung und humanitäre Hilfe
Stadtrat Göttingen tritt am Freitag, den 13. Februar 2026, um 16:00 Uhr zusammen
Die nächste Sitzung des Göttinger Stadtrats findet am Freitag, den 13. Februar 2026, um 16:00 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt. Bürgerinnen und Bürger haben zu Beginn der Sitzung die Möglichkeit, Fragen zu Tagesordnungspunkten oder anderen kommunalen Themen zu stellen.
Auf der Agenda stehen mehrere zentrale Themen, darunter finanzpolitische Vorlagen sowie Bildungs- und Kulturinitiativen. Verschiedene Fraktionen haben Anträge eingebracht, die beraten werden sollen.
Ein Schwerpunkt der Tagesordnung ist ein gemeinsamer Antrag zur Unterstützung des Rettungsschiffs Ocean Viking, eingereicht von der PARTEI, Volt, Bündnis 90/Die Grünen, GöLinke, USE und Dr. Welter-Schultes. Ein weiterer umstrittener Punkt ist die Aufhebung der Kontoschließung der Roten Hilfe, der von denselben politischen Gruppen getragen wird.
Die CDU-Fraktion hat zwei Vorlagen zur Prüfung vorgelegt. Die erste betrifft die künftige Nutzung des ehemaligen Voigtschule-Gebäudes in der Bürgerstraße. Der zweite Antrag widmet sich dem Göttinger Kulturentwicklungskonzept und skizziert langfristige Strategien für Kunst, Kultur und Denkmalschutz in der Stadt.
Auch die SPD-Fraktion hat mehrere Anträge eingebracht. Dazu gehört eine Überprüfung der Kontogebühren für Vereine bei der Sparkasse Göttingen. Zudem schlagen die Sozialdemokraten eine Stärkung der Bildungs- und Förderstrukturen an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule vor.
Explizite Anträge zu Flüchtlingshilfe oder Unterstützung für einkommensschwache Gruppen sucht man auf der Tagesordnung vergeblich. Dennoch bleibt die Sitzung für öffentliche Fragen zu allgemeinen kommunalen Anliegen offen, bevor die fachlichen Beratungen beginnen.
Die Februar-Sitzung deckt ein breites Spektrum kommunaler Themen ab – von Finanzfragen bis zur Kulturplanung. Die getroffenen Entscheidungen könnten Auswirkungen auf lokale Vereine, Schulen und humanitäre Projekte haben. Bürgerinnen und Bürger haben zu Beginn der Sitzung die Gelegenheit, sich direkt an die Ratsmitglieder zu wenden.