Grizzlys Wolfsburg feuern Trainer Stewart – Playoffs in akuter Gefahr
Herbert RennerGrizzlys Wolfsburg feuern Trainer Stewart – Playoffs in akuter Gefahr
Die Grizzlys Wolfsburg haben Cheftrainer Mike Stewart nach einer Serie schwacher Ergebnisse entlassen. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem das Team in der DEL-Saison 2023/24 um den Einzug in die Playoffs kämpft. Vereinspräsident Klaus Mohrs bezeichnete den Schritt als Möglichkeit, einen "frischen Impuls" für die Mannschaft zu setzen.
Stewarts Abgang folgt auf drei Niederlagen in Serie seit der olympischen Pause, darunter gegen die Schwenninger Wild Wings, die Straubing Tigers und die Löwen Frankfurt. Sein Vertrag sollte zwar erst zum Saisonende auslaufen, doch der Verein handelte vorzeitig, um die aktuelle Talfahrt zu stoppen.
Unter Stewart hatten die Grizzlys zuvor in seinen ersten beiden Spielzeiten das Halbfinale und 2023/24 das Viertelfinale erreicht. Doch die Leistungen in dieser Saison haben das Team in eine prekäre Position gebracht. Mit keinem Spiel der Hauptrunde mehr ausstehend, steht Wolfsburg bei 20 Siegen, 27 Niederlagen und 65 Punkten – neun Punkte vor den Augsburger Panthern, gegen die sie im entscheidenden letzten Saisonspiel treffen.
Mittlerweile riskiert die Mannschaft nicht nur den direkten Playoffs-Einzug, sondern sogar die Teilnahme an den Pre-Playoffs. In der vergangenen Saison verpassten sie die Postseason komplett. Auch Co-Trainer Gary Shuchuk hat den Verein verlassen, sodass die Grizzlys nun kurzfristig einen Nachfolger für die verbleibenden Spiele und möglichen Playoff-Partien benennen müssen.
Die Wolfsburg will in Kürze einen neuen Cheftrainer präsentieren, der das Team durch die entscheidende Phase der Saison führen soll. Der unmittelbare Fokus liegt darauf, den Playoffs-Platz zu sichern – beginnend mit dem entscheidenden Duell gegen die Augsburger Panther. Die Vereinsführung erhofft sich von dem Wechsel eine Trendwende und eine Verbesserung der Ergebnisse.






