15 May 2026, 18:37

Grohnde erhält finale Stilllegungsgenehmigung – Rückbau des AKW beginnt 2026

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Grohnde erhält finale Stilllegungsgenehmigung – Rückbau des AKW beginnt 2026

Das Kernkraftwerk Grohnde hat die endgültige Stilllegungsgenehmigung erhalten – ein entscheidender Schritt für die dauerhafte Abschaltung des Meilers. Die Freigabe ermöglicht den Betreibern, mit dem Rückbau der Reaktorkernkomponenten zu beginnen, darunter das Druckbehältergehäuse und dessen Schutzschild. Die Arbeiten sollen im Herbst 2026 starten; die vollständige Stilllegung ist bis 2039 geplant.

Die letzte Genehmigung erteilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Sie folgt einem Antrag des Betreibers PreussenElektra aus dem Jahr 2024. Umweltminister Christian Meyer bestätigte, dass Grohnde niemals wieder ans Netz gehen werde, da das Kraftwerk nun endgültig abgeschaltet sei.

Anfang April 2026 waren die letzten Brennelemente aus dem Reaktorgebäude entfernt worden. Sie wurden in einen Castor-Behälter verpackt und in das Zwischenlager auf dem Gelände von Grohnde gebracht. Dieser Schritt ebnete den Weg für die nächste Phase des Rückbaus.

Die erste Stilllegungsgenehmigung war bereits im Dezember 2023 erteilt worden. Mit der nun vorliegenden zweiten und finalen Genehmigung können die Teams mit der Demontage des Reaktordruckbehälters und seines biologischen Schildes beginnen. Nach Abschluss der Rückbauarbeiten soll das Gelände als Emmerthaler Energiecluster neu genutzt werden – mit Batteriespeichern, Solarparks und einem neuen Umspannwerk.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die endgültige Genehmigung sichert den Zeitplan für die Stilllegung von Grohnde. Der Rückbau des Reaktorkerns beginnt Ende 2026, der gesamte Prozess soll bis 2039 abgeschlossen sein. Anschließend wird das Gelände in Projekte für erneuerbare Energien überführt – als Teil des Emmerthaler Energieclusters.

Quelle