Großrazzia in Norddeutschland zerschlägt mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk mit Millionenware
Catrin KabusGroßrazzia in Norddeutschland zerschlägt mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk mit Millionenware
Großrazzia am 27. Mai 2023 gegen mutmaßliches Drogenhändlernetzwerk in Norddeutschland
Bei einer groß angelegten Razzia am 27. Mai 2023 wurde in Norddeutschland ein verdächtiges Drogenhandelsnetzwerk ins Visier genommen. Die Behörden durchsuchten 17 Objekte in Bremen, Oldenburg und Vechta, was zu Festnahmen und der Beschlagnahmung von Drogen im Wert von knapp 600.000 Euro führte. An der Aktion waren der deutsche Zoll und Landespolizeikräfte beteiligt, die mit einer speziellen Drogenermittlungseinheit zusammenarbeiteten.
Die Gemeinsame Drogenermittlungsgruppe der Bremer Polizei und des Zollfahndungsamts Hannover leitete die Ermittlungen. Im Fokus stand eine Gruppe von elf Beschuldigten, denen gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen wird. Das Netzwerk soll Kokain, Cannabisprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente vertrieben haben.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten mehr als 13 Kilogramm Betäubungsmittel. Zudem sicherten sie zwei scharfe Schusswaffen und über 40.000 Euro Bargeld. Zwei Verdächtige wurden nach der Aktion in Untersuchungshaft genommen.
Die Ermittler stießen auf Hinweise auf ein sogenanntes „Drogen-Taxi“ im Raum Oldenburg. Dieses Fahrzeug soll angeblich zum Transport und zur Auslieferung von Betäubungsmitteln in der Region genutzt worden sein.
Die Razzia durchbrach ein bedeutendes Drogenvertriebsnetz in Norddeutschland. Die Behörden werten weiterhin die beschlagnahmten Beweismittel aus, zu denen Drogen, Waffen und Bargeld gehören. Die beiden inhaftierten Verdächtigen bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.






