26 April 2026, 22:31

Guadalajara Film Festival ehrt mutiges Kino und internationale Kooperationen

Plakatankündigung für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

Guadalajara Film Festival ehrt mutiges Kino und internationale Kooperationen

Das 41. Guadalajara Film Festival (FICG) endete mit einer Reihe herausragender Preisträger und bewegender Ehrungen

Mit der Vorführung von Ein eigenes Kind der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi ging das Festival zu Ende. Die Auszeichnungen verteilten sich auf Spiel- und Dokumentarfilme sowie auf branchenübergreifende Kooperationen.

Juan Pablo Sallatos Roter Hangar dominierte den iberoamerikanischen Wettbewerb und gewann in jeder Kategorie seines Programmbereichs. Nicolás Zárate, einer der Hauptdarsteller, teilte sich den Preis für die Beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die in Die Tochter des Kondors zu sehen war. Der mehrfache Sieg des Films unterstrich seinen Erfolg bei Kritik und Publikum gleichermaßen.

Im Rahmen des Premio Mezcal stand Querida Fátima im Mittelpunkt und erhielt die Auszeichnungen für Bester Film, Beste Regie sowie den Publikumspreis. Lorena Gutiérrez, die Mutter der realen Fátima, richtete eine berührende Botschaft an das Publikum: "Gerechtigkeit entsteht durch Zuhören." Ihre Worte bildeten den emotionalen Kern des Dokumentarfilms.

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In anderen Kategorien sicherten sich das Genredrama Der Flüsterer und Die andere Seite die höchsten Ehrungen beim 22. Koproduktionstreffen. Auch die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel stach hervor und gewann fünf Preise im Rahmen von Guadalajara Construye. Die Branchenveteranin Elena Vilardell wurde für ihr langjähriges Engagement bei der Förderung iberoamerikanischer Filmpartnerschaften mit einer besonderen Ehre bedacht.

Während des Festivals wurde zudem Iberfest ins Leben gerufen – eine neue Initiative von elf iberoamerikanischen Filmfestivals zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit. Regisseur Darren Aronofsky nahm unterdessen eine Internationale Ehrung entgegen und bezeichnete Mexiko in einer herzlichen Ansprache als sein "Lieblingsreiseziel".

Das diesjährige FICG feierte mutiges Storytelling und grenzüberschreitende Kooperationen. Mit Preisen in den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm sowie Industrieprojekten festigte das Festival seine Position als zentrale Plattform für das iberoamerikanische Kino. Die Gewinner gehen nun mit Anerkennung, Fördergeldern und neuen Partnerschaften gestärkt in die Zukunft.

Quelle