Hannovers Hauptbahnhof wird zur Festungszone gegen Kriminalität
Herbert RennerHannovers Hauptbahnhof wird zur Festungszone gegen Kriminalität
Sicherheitsmaßnahmen am Hauptbahnhof Hannover stark ausgebaut
Die Sicherheitslage am Hauptbahnhof Hannover hat sich im vergangenen Jahr deutlich verändert. Seit dem 1. Oktober 2023 arbeiten Polizei und Verkehrsbehörden enger zusammen, um Streifen und Kontrollen zu intensivieren. Das Ergebnis: Tausende Personenüberprüfungen und Hunderte rechtliche Konsequenzen für Straftäter.
Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizeidirektion Hannover und der Polizeidirektion Hannover startete am 1. Oktober 2023. Innerhalb der ersten zwölf Monate führten Beamte mehr als 5.000 Identitätskontrollen im und um den Bahnhof durch. Dabei wurden über 1.300 Platzverweise gegen Personen verhängt, denen der Zutritt zum Bereich untersagt wurde.
Parallel dazu wurden rund 600 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die zunächst als gemeinsame Polizeiaktion gestarteten Patrouillen wurden mittlerweile um DB Security, den hauseigenen Sicherheitsdienst der deutschen bahn, erweitert. Seit dem 1. Oktober 2024 ist das erweiterte Team im Einsatz und stärkt die Präsenz im und um den Bahnhof zusätzlich. Bisher wurden keine weiteren Behörden oder Organisationen öffentlich als Teil der Initiative genannt. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Kriminalitätsbekämpfung durch sichtbare Polizeiarbeit und konsequente Kontrollen.
Die Sicherheitsoffensive hat bereits zu Tausenden Überprüfungen und Hunderten rechtlichen Maßnahmen gegen Straftäter geführt. Mit der Einbindung von DB Security sind die Streifen nun größer und umfassender aufgestellt. Ziel bleibt es, durch kontinuierliche Überwachung und schnelles Eingreifen den Bahnhofsbereich sicherer zu machen.