Heidenheims emotionaler 2:0-Sieg gegen St. Pauli gibt Hoffnung im Abstiegskampf und für Leukämie-Patientin
Catrin KabusHeidenheims emotionaler 2:0-Sieg gegen St. Pauli gibt Hoffnung im Abstiegskampf und für Leukämie-Patientin
Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli und hält die Hoffnung im Abstiegskampf vorerst am Leben
Das Spiel diente zugleich als Plattform für eine Typisierungsaktion zur Stammzellspende, die in Kooperation mit der DKMS organisiert wurde. Hinter dem Erfolg steht eine tief persönliche Geschichte: Mittelfeldspieler Eren Dinkçi, dessen Freundin Cinja an Leukämie erkrankt ist.
Dinkçi erzielte eines der Tore im entscheidenden Sieg Heidenheims. Nach seinem Treffer widmete er den Moment Cinja – in der Hoffnung, ihr damit Kraft für ihre Behandlung zu geben. Das Paar betont immer wieder, dass es ihnen nie um persönlichen Gewinn ging, sondern darum, Aufmerksamkeit für andere Betroffene zu schaffen.
Der Verein hatte sich mit der DKMS zusammengeschlossen, um zur Registrierung potenzieller Stammzellspender aufzurufen. Rund um das Auswärtsspiel in Freiburg ließen sich 688 Menschen als mögliche Spender typisieren. Trainer Frank Schmidt hob später nicht nur Dinkçis Leistung auf dem Platz hervor, sondern auch sein Engagement für die Kampagne.
Trotz des emotionalen Aufschwungs bleibt Heidenheim Tabellenletzter der Bundesliga. Der Sieg gegen St. Pauli verschiebt die Abstiegsgefahr nur vorübergehend – in den letzten Spielwochen kämpft die Mannschaft weiter um den Anschluss.
Das Spiel brachte Heidenheim kurzfristige Entlastung im Kampf gegen den Abstieg. Abseits des Rasens zeigte die Typisierungsaktion Wirkung: Hunderte meldeten sich als potenzielle Lebensretter – unter ihnen vielleicht auch für Patienten wie Cinja. Für Dinkçi war sein Tor mehr als nur ein Treffer – es war eine Botschaft der Hoffnung in einer schweren Zeit.






