09 June 2026, 10:27

Immobilienpreise in Deutschland steigen 2026 weiter – Neubauten auf Rekordniveau

Europace Hauspreisindex: Immobilienpreise steigen - Neue Wohnungen brechen Rekord - Aktuelle Daten für Mai

Immobilienpreise in Deutschland steigen 2026 weiter – Neubauten auf Rekordniveau

Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter an

Seit Anfang 2024 setzen die Immobilienpreise in Deutschland ihren stetigen Aufwärtstrend fort. Nach einem kurzen Rückgang zum Jahresende 2025 erholte sich der Markt ab März 2026 wieder. Die aktuellsten Zahlen vom Mai 2026 zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei den verschiedenen Wohnformen: Während Neubauten Rekordwerte erreichten, verzeichneten ältere Häuser nur moderate Preisveränderungen.

Der Europace-Hauspreisindex für Wohnimmobilien in Deutschland stieg im Mai 2026 auf 221,83 Punkte. Dieses Wachstum folgt auf einen leichten Rückgang zwischen Dezember 2025 und Februar 2026, als die Preise vorübergehend nachgaben. Seitdem treibt die Nachfrage die Werte wieder nach oben.

Neubauten verzeichneten den stärksten Anstieg – ihr Index erreichte im Mai mit 244,56 Punkten einen neuen Höchststand. Käufer bevorzugen diese Objekte wegen ihrer besseren Energieeffizienz und transparenterer Preise. Bestandsimmobilien hingegen stiegen nur leicht im Preis, während Eigentumswohnungen sogar einen leichten Rückgang verzeichneten.

Hinter dem anhaltenden Preisdruck stehen zwei Hauptfaktoren: der seit Langem bestehende Mangel an neuem Wohnraum und die durch Zuwanderung gesteigerte Nachfrage. Zudem verstärken regionale Unterschiede die Kluft. In begehrten Großstädten halten die Preise weiter an, während Regionen mit Leerstand hinterherhinken.

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Die Daten vom Mai 2026 bestätigen die Robustheit des deutschen Immobilienmarkts, trotz der vorübergehenden Abschwächung zu Jahresbeginn. Neubauten bleiben besonders gefragt, während ältere Häuser und Eigentumswohnungen uneinheitlicher abschneiden. Der Wohnraummangel und die durch Migration angetriebene Nachfrage werden die Preise voraussichtlich auch kurzfristig weiter unter Aufwärtsdruck halten.

Quelle