Infineons Mega-Fabrik in Dresden startet früher als geplant mit 1.000 neuen Jobs
Gerdi BaumInfineons Mega-Fabrik in Dresden startet früher als geplant mit 1.000 neuen Jobs
Infineons neuestes Werk in Dresden öffnet Anfang Juli 2023
Die 5-Milliarden-Euro-Fabrik stellt eine der größten Investitionen in den deutschen Technologiesektor dar. Die Produktion soll bereits ein volles Quartal früher als geplant anlaufen – rechtzeitig zum Sommerstart sind bereits 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt.
Das Dresdner Werk wird doppelt so schnell hochgefahren wie frühere Infineon-Projekte. Unternehmensvertreter erwarten, dass es zügig die volle Kapazität erreicht – ein Zeichen für die starke Nachfrage und effiziente Skalierung. Viele der neuen Arbeitskräfte wurden direkt von Infineon ausgebildet, um von Beginn an über qualifiziertes Personal zu verfügen.
Trotz dieser Expansion hat Infineon bestätigt, in absehbarer Zeit keine weiteren Werke bauen zu wollen. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund, dass allein das Dresdner Werk ein bedeutendes Bekenntnis zu Deutschland als Wirtschaftsstandort darstellt. Der beschleunigte Zeitplan und die schnelle Personalaufstockung unterstreichen das Vertrauen des Unternehmens in das Potenzial des Standorts.
Der vorzeitige Produktionsstart zeigt Infineons Bestreben, die globale Lieferkette zu stärken. Da keine neuen Werke geplant sind, konzentriert sich das Unternehmen in den kommenden Jahren darauf, die Auslastung des Dresdner Standorts voll auszuschöpfen.
Mit der Inbetriebnahme der Fabrik entstehen 1.000 neue Arbeitsplätze und ein 5-Milliarden-Euro-Schub für die deutsche Halbleiterindustrie. Die Produktion beginnt vorzeitig, und kurz darauf soll die volle Kapazität erreicht werden. Fürs Erste setzt Infineons Wachstumsstrategie auf diesen einen Standort – und nicht auf weitere Expansion.






