07 May 2026, 06:27

Jungheinrich kämpft mit Gewinnrückgang und überraschendem CFO-Abgang

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Jungheinrich kämpft mit Gewinnrückgang und überraschendem CFO-Abgang

Jungheinrich meldet deutlichen Gewinnrückgang im ersten Quartal – Finanzvorständin verlässt das Unternehmen vorzeitig

Jungheinrich verzeichnet einen starken Rückgang der Erträge im ersten Quartal: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu halbiert. Gleichzeitig steht der Staplerhersteller vor einem Führungswechsel, da die Finanzvorständin das Unternehmen früher als geplant verlässt. Marktbelastungen und interne Turbulenzen verschärfen die Herausforderungen für den Industriekonzern.

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Der Ertragsrückgang fällt in eine Phase harter Konkurrenz und eines kostspieligen Streiks am Produktionsstandort Lüneburg. Diese Faktoren belasteten die finanzielle Performance des Unternehmens zu Beginn des Jahres 2027 erheblich. Unterdessen haben die Aktien seit Ende 2025 fast 30 Prozent an Wert verloren, wodurch die Marktkapitalisierung auf rund 2,6 Milliarden Euro sank.

Heike Wulff, die Anfang 2026 in den Vorstand eingetreten war, wird ihr Amt als Finanzvorständin (CFO) vor dem ursprünglichen Vertragsende im Mai 2027 verlassen. Die Entscheidung erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Ihr Abgang hinterlässt vorerst eine Lücke in der finanziellen Führungsetage.

Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Vorstandschef Lars Brzoska die finanziellen Agenden. Die Eigentümerstruktur des Unternehmens bleibt stabil: Die Nachkommen des Gründers halten über zwei Familienzweige 53 Prozent der Stimmrechte. Die verbleibenden 45 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien werden öffentlich im MDAX gehandelt.

Jungheinrich agiert derzeit mit einer interimistischen Finanzchefin, während die Suche nach einer neuen CFO läuft. Die Ergebnisse des ersten Quartals unterstreichen die anhaltenden Schwierigkeiten in einem umkämpften Markt, die durch Arbeitskonflikte zusätzlich verschärft werden. Die Aktionäre werden genau beobachten, wie es dem Unternehmen gelingt, seine finanzielle Lage und das Führungsteam zu stabilisieren.

Quelle