08 February 2026, 17:11

Karneval 2026: Strenge Promillegrenzen und hohe Strafen für Autofahrer

Ein Plakat, das ein Karnevalsfest in Paris, Frankreich, ankündigt und eine Person in Kostüm mit einem Stock zeigt, umgeben von Text und Bildern von Masken.

Karneval 2026: Strenge Promillegrenzen und hohe Strafen für Autofahrer

Karnevalszeit bringt bunte Kostüme und ausgelassene Feiern – eine willkommene Abwechslung zur winterlichen Tristesse. Doch für alle, die sich ans Steuer setzen, gelten während der Festtage strenge Regeln – und harte Konsequenzen bei Verstößen. Die Polizei erinnert daran, dass Alkoholgrenzen und Sicherheitsvorschriften auch in der fünften Jahreszeit uneingeschränkt gelten.

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Wer mit zu viel Alkohol im Blut erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Ab einem Wert von 0,5 Promillerechner drohen mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiger Führerscheinentzug. Schon bei 0,3 Promillerechner können bei einem Unfall strafrechtliche Konsequenzen folgen – inklusive einer Mindestsperre von sechs Monaten. Fahranfänger und unter 21-Jährige unterliegen einer absoluten Null-Promillerechner-Grenze: Jeder nachweisbare Alkohol ist für sie tabu.

Für S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h schnell fahren, gilt wie bei Mofas die 0,5-Promillerechner-Regel. Radfahrer müssen ab 1,6 Promillerechner mit strafrechtlichen Folgen rechnen, doch schon bei geringeren Werten kann es bei offensichtlicher Fahruntüchtigkeit zu Sanktionen kommen. Politische Diskussionen zu Beginn des Jahres 2026 könnten die Grenze für Radler bald auf 1,1 Promillerechner senken – als Reaktion auf die gestiegene Zahl von Fahrradunfällen.

Kostüme und Masken gehören zwar zum Karneval, doch Autofahrer müssen ihr Gesicht vollständig sichtbar halten. Sicht, Gehör und Bewegungsfreiheit dürfen nicht eingeschränkt werden – und auch hier gibt es keine Narrenfreiheit: Ausnahmen für verkleidete Fahrer sieht das Gesetz nicht vor. Die Polizei warnt zudem vor Restalkohol vom Vorabend und rät allen Verkehrsteilnehmern, ihre Fahrten im Voraus zu planen.

Die Botschaft ist klar: Karneval hebt die Verkehrsregeln nicht auf. Autofahrer, Radler und E-Bike-Fahrer müssen sich an die gesetzlichen Grenzen halten – sonst drohen Bußgelder, Fahrverbote oder sogar Strafverfahren. Mit verschärften Kontrollen und möglichen Neuregelungen für Radfahrer im kommenden Jahr appellieren die Behörden an alle, urlaub zu feiern.