Kishkin nach The Apprentice-Erfolg: Rekordumsatz, aber wütende Kunden und Lieferchaos
Catrin KabusKishkin nach The Apprentice-Erfolg: Rekordumsatz, aber wütende Kunden und Lieferchaos
Kishkin, das Unternehmen der The Apprentice-Gewinnerin Karishma Vijay, steht trotz rasanten Verkaufserfolgs vor einer Welle von Kundenbeschwerden. Innerhalb von nur 72 Stunden nach Vijays Sieg erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 250.000 Pfund – doch viele Käufer berichten von langen Lieferverzögerungen, fehlenden Bestellungen und mangelnder Kommunikation.
Mehrere Kunden äußerten ihre Frustration über nicht gelieferte Ware und eine nicht reagierende Kundenservice-Abteilung. Sarah Mends und Helen Mair gaben an, ihre Bestellungen trotz monatelangen Wartens und mehrfacher E-Mail-Nachfragen nie erhalten zu haben. Tommy Fallon wartet immer noch auf seine vor einem Monat getätigte Bestellung, obwohl der Sendungsverfolgung zufolge das Paket bereits am 21. April versandt worden sein soll.
Andere wie Sarah Swindell erhielten erst nach wochenlangen Verzögerungen und ohne Statusupdates eine Rückerstattung. Claire Berry hingegen vergab fünf Sterne, nachdem Kishkin ihr zur Entschädigung für die Unannehmlichkeiten eine Entschuldigungsmail sowie einen Rabattcode zukommen ließ.
Auf Trustpilot sind 62 % der 80 Bewertungen für Kishkin mit nur einem Stern versehen – die Durchschnittsnote liegt bei 2,2. Kunden kritisieren den Service als „schrecklich“ und „katastrophal“, monieren unzuverlässige Sendungsverfolgung und nicht eingetroffene Ware. Ein Nutzer mit den Initialen JG warf dem Unternehmen sogar vor, überhaupt keine Lagerbestände zu haben – trotz der von Vijay in sozialen Medien präsentierten hohen Verkaufszahlen.
Der rasante Aufstieg von Kishkin wird von Lieferproblemen und Service-Mängeln überschattet. Während viele Käufer weiterhin auf ihre Bestellungen oder Rückerstattungen warten, wächst der Druck auf das Unternehmen, die Missstände zu beheben. Die Kluft zwischen dem scheinbaren Social-Media-Erfolg und den tatsächlichen Kundenerfahrungen bleibt ein zentrales Problem.






