26 June 2026, 00:27

Kleinbauern kämpfen ums Überleben: Klimawandel und Kosten bedrohen globale Ernährungssicherheit

Blog  25 Jun, 2026
                
              
               As climate risks intensify, smallholder farmers call for direct access to finance

Kleinbauern kämpfen ums Überleben: Klimawandel und Kosten bedrohen globale Ernährungssicherheit

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit schlagen Alarm: Ihre Existenzgrundlagen sind zunehmend bedroht. Klimawandel und steigende Produktionskosten setzen sie unter Druck und gefährden ihre Fähigkeit, Nahrungsmittel zu erzeugen. Vertreterinnen und Vertreter von 95 Millionen Landwirtinnen und Landwirten fordern nun dringend Unterstützung.

Das Wetterphänomen El Niño verändert Niederschlagsmuster und bedroht die landwirtschaftliche Produktion global. Damit verschärft sich die ohnehin prekäre Lage der Kleinbauern, die bereits mit schwankenden Inputkosten und eingeschränktem Zugang zu Klimafinanzierungen kämpfen. Nur ein Bruchteil dieser Gelder kommt direkt bei ihnen an.

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Esther Penunia, Stephen Muchiri und Thomas Patriota haben diese Herausforderungen in jüngsten Diskussionen thematisiert. Sie betonen, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mehr als die Hälfte der weltweiten Nahrungskalorien produzieren. Das Bündnis Family Farmers for Climate Action schlägt daher einen Resilienz- und Ermächtigungsfonds für Bäuerinnen und Bauern vor, um Finanzmittel direkt an Bauernorganisationen zu leiten.

Die Initiative Forest and Farm Facility hat bereits gezeigt, wie wirksam lokal geführte Lösungen sind – etwa agroökologische und naturverträgliche Ansätze, die die Widerstandsfähigkeit stärken und die Artenvielfalt fördern. Bauernvertreter argumentieren, dass Investitionen in Kleinbauern gleichzeitig Investitionen in globale Ernährungssicherheit und nachhaltige Landschaften sind.

Der Appell für direkte Investitionen in Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zielt darauf ab, Klimaresilienz aufzubauen und die Nahrungsmittelproduktion zu sichern. Werden Bauern in den Mittelpunkt von Klimamaßnahmen gestellt, könnte das den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen. Ihre Rolle in den globalen Ernährungssystemen bleibt entscheidend – und doch erhalten sie zu wenig Unterstützung.

Quelle