KSI-Video aus 2017 löst mit Gewalt-Witz über Schwangere neue Empörung aus
Catrin KabusKSI-Video aus 2017 löst mit Gewalt-Witz über Schwangere neue Empörung aus
Ein YouTube-Video aus dem Jahr 2017 mit dem YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI ist wieder aufgetaucht und hat wegen eines umstrittenen Witzes für Kritik gesorgt. In dem Clip macht der britische Influencer im Gespräch mit seiner Mutter abfällige Bemerkungen über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die Aufnahme hat scharfe Verurteilung durch eine führende Hilfsorganisation für Opfer häuslicher Gewalt ausgelöst.
In dem Video rät KSIs Mutter ihm, beim Sex Verhütungsmittel zu verwenden. Daraufhin reagiert er mit einem „Scherz“ und behauptet, er würde „dem Baby einen Schlag versetzen“, falls eine Frau trotz unsicherem Sex schwanger werde.
Die Organisation Women’s Aid, die Überlebende von häuslicher Gewalt unterstützt, kritisierte die Äußerungen scharf. Solche Aussagen würden Gewalt gegen Frauen verharmlosen und Misshandlung als weniger schwerwiegend erscheinen lassen, warnte die Hilfsorganisation.
Eine Person aus KSIs Umfeld gab später zu, das Video bereue man. Die Wortwahl sei „dumm und falsch“ gewesen, doch zu einer weiteren Stellungnahme wollte man sich nicht äußern.
Das Video hat die Debatte über frühere kontroverse Aussagen des YouTubers neu entfacht. Women’s Aid fordert von Persönlichkeiten der Öffentlichkeit mehr Verantwortung im Umgang mit schädlicher Rhetorik. Trotz der Empörung ist der Clip weiterhin online abrufbar.






