24 April 2026, 22:27

Kubickis riskanter Plan: FDP zurück zu zehn Prozent oder Karriereende

Plakat zur Ankündigung eines Bierfestivals in Deutschland mit Menschen, die Biergläser halten und einem Fass im Hintergrund, mit deutschem Text unten.

Kubickis riskanter Plan: FDP zurück zu zehn Prozent oder Karriereende

Wolfgang Kubicki hat klare Ziele für die Zukunft der FDP gesetzt – sowohl für sich selbst als auch für die Partei. Der erfahrene Politiker will die Liberalen zurück zu einer Unterstützung von zehn Prozent in den bundesweiten Umfragen führen. Doch seine politische Karriere hängt nun von einer anstehenden Abstimmung auf dem Parteitag ab.

Kubicki hat offen erklärt, dass ein Scheitern im Führungsrennen das Ende seiner politischen Laufbahn bedeuten würde. Seine Ambitionen gehen jedoch über das persönliche Überleben hinaus. Er ist überzeugt, dass die FDP ihren Einfluss im Bundestag zurückgewinnen und ihre Politik in die Tat umsetzen muss.

Eine Rückkehr zu zweistelligen Umfragewerten würde der Partei die Tür zu möglichen Koalitionen öffnen. Als potenzielle Partner nannte er eine "reformierte" CDU/CSU oder eine SPD, die bereit ist, progressive Ideen zu übernehmen. Zudem äußerte Kubicki die Hoffnung, dass Henning Höne als stellvertretender Bundesvorsitzender im Amt bleibt, falls er die Wahl für sich entscheidet.

Als sozialliberaler Politiker betonte Kubicki die Notwendigkeit, dass die FDP verlorenes Terrain zurückerobern muss. Nur dann, so sein Argument, könne die Partei realistisch über eine Rückkehr in eine Regierungsallianz nachdenken.

Das Ergebnis des Parteitags wird über Kubickis nächsten Schritte entscheiden. Bei einem Erfolg will er die FDP zu einer stärkeren parlamentarischen Vertretung führen. Eine Niederlage hingegen würde das Ende seiner politischen Karriere bedeuten.

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