Kulturministerin Schüle ruft in Potsdam zum Kampf gegen Extremismus auf
Alex TintzmannKulturministerin Schüle ruft in Potsdam zum Kampf gegen Extremismus auf
Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle ruft zum Widerstand gegen Extremismus auf Toleranzfest in Potsdam auf
Beim Toleranzfest in Potsdam hat Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle zum Widerstand gegen Extremismus aufgerufen. Die Veranstaltung lenkte die Aufmerksamkeit auf wachsende Besorgnis über Ausgrenzung, extremistische Haltungen und rassistische Übergriffe in der Gesellschaft.
Das Festival in Potsdam vereinte Sport, Spiele, Musik und kulturelle Angebote. Organisiert wurde es vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, dem Fußballclub SV Babelsberg 03, der Pflegeeinrichtung Oberlinhaus und dem Medizintechnik-Hersteller Christoph Miethke. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel warb über Instagram für die Teilnahme und würdigte alle, die sich für Toleranz, Demokratie und eine inklusive Stadt einsetzen.
Gleichzeitig erinnerte das Festival an die historische Bedeutung des Potsdamer Edikts. Erlassen 1685 von Kurfürst Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten von Brandenburg, ermöglichte es französischen Hugenotten, sich nach dem Dreißigjährigen Krieg in der Region anzusiedeln. 2008 wurde das Neue Potsdamer Toleranzedikt als moderne Erklärung für Offenheit und Toleranz verabschiedet.
Manja Schüles Äußerungen betonten die Notwendigkeit, dem wachsenden Extremismus entgegenzutreten. Das Festival diente als Plattform, um Zusammenhalt und Widerstand gegen Intoleranz zu fördern. Veranstalter und Besucher bekräftigten ihr Engagement für eine vielfältige und weltoffene Gesellschaft.






