24 February 2026, 15:36

Lebenslänglich für brutalen Mord an Ex-Partnerin vor den Augen der Kinder

Eine Zeichnung von einer Gruppe von Menschen, die um einen Tisch sitzen, mit Büchern und anderen Gegenständen, und Text unten mit der Aufschrift "brutaler Angriff - vorläufig festgenommen".

Ex-Partner vor den Augen der Kinder erstochen - lebenslänglich - Lebenslänglich für brutalen Mord an Ex-Partnerin vor den Augen der Kinder

Ein Mann ist in Nienburg wegen des brutalen Mordes an seiner Ex-Partnerin zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Bluttat ereignete sich auf einem Parkplatz an der Weser, wo er die Frau vor den Augen ihrer gemeinsamen Kinder mehrfach erstach. Das Gericht bezeichnete die Tat als einen Akt extremer, von Hass getriebener Gewalt.

Das Paar hatte sich Ende 2024 über TikTok kennengelernt und bereits nach drei bis vier Wochen in einer jesidischen Zeremonie geheiratet. Die Beziehung gestaltete sich von Anfang an konfliktreich, und nach einem gewalttätigen Streit verließ die Frau die gemeinsame Wohnung aus Angst um ihre Sicherheit. Trotz ihrer Versuche, sich von ihm zu distanzieren, weigerte sich der Angeklagte, die Trennung zu akzeptieren. Er fühlte sich verraten und wurde von blindem Zorn konsumiert.

In den Monaten vor der Tat schickte er sich selbst Nachrichten, in denen er drohte, zum Mörder zu werden. Am Tag des Verbrechens lauert er seiner Ex-Partnerin auf dem Parkplatz auf und stach mehrmals auf sie ein. Eine der Stichwunden durchbohrte ihr Herz und führte zum Tod. Ihr Sohn versuchte einzugreifen, konnte den Angriff jedoch nicht stoppen.

Zunächst wurde der Täter in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen, doch Gutachter bestätigten später, dass er sich seiner Handlungen voll bewusst war und zwischen Recht und Unrecht unterscheiden konnte. Die Verteidigung behauptete, es habe sich um eine spontane Tat gehandelt, doch die Anklage wies dies zurück und nannte den Mord "beinahe beispiellos in seiner Brutalität". Die vorsitzende Richterin urteilte, der Angeklagte habe geglaubt, sein Opfer "verdiene es zu sterben", und aus Niedertracht und Hass gehandelt.

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Das Gericht verhängte schließlich eine lebenslange Freiheitsstrafe mit der Feststellung besonderer Schwere der Schuld, was bedeutet, dass der Verurteilte voraussichtlich nie wieder auf freien Fuß kommen wird.

Das Urteil schließt einen Fall ab, der von extremer Gewalt und einer kaltblütigen Rachetat geprägt war. Der Angeklagte zeigte keine Reue, und das Urteil spiegelt die Schwere des Verbrechens wider. Die Familie der Getöteten, darunter die Kinder, die den Angriff miterleben mussten, werden nun mit den langfristigen Folgen dieser Tragödie leben müssen.