29 March 2026, 16:33

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste Oberbürgermeisterin der Linken werden

Drei Frauen in traditioneller Kleidung halten ein Papier mit der Aufschrift "Frauenwahlrecht: Die Women's Social & Political Union" gegen einen hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Leonie Bartsch will Braunschweigs erste Oberbürgermeisterin der Linken werden

Die Partei Die Linke in Braunschweig hat Leonie Bartsch als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin nominiert. Sie wurde am Samstag auf der Parteiversammlung einstimmig gewählt. Bartsch ist damit die einzige Frau im Rennen um das höchste politische Amt der Stadt.

Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs steht die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum. Sie plant, den öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbau auszuweiten, um die Zahl günstiger Wohnungen zu erhöhen. Ihr Ziel ist es, die Mieten zu senken und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Optionen zu bieten.

Die Linke verfügt derzeit über zwei Sitze im Braunschweiger Stadtrat. In vergangenen Wahlen setzte sich die Partei für soziale Gerechtigkeit ein, lehnte Privatisierungen ab und forderte eine stärkere kommunale Kontrolle über öffentliche Dienstleistungen. Bartsch will bei der anstehenden Wahl am 13. September bessere Ergebnisse für ihre Partei erzielen.

Unterdessen wurde Marcus Winkler als Spitzenkandidat für den Wahlkreis Westlicher Ring aufgestellt. Seine Nominierung stärkt die Chancen der Partei bei den Stadtratswahlen. Winkler betont, dass die Kommune dort Verantwortung übernehmen muss, wo Privatisierungen versagen. Er argumentiert, dass öffentliche Dienstleistungen in lokaler Hand bleiben sollten, um Fairness zu gewährleisten.

Beide Kandidaten wollen Braunschweig eine progressivere Ausrichtung geben. Bartsch stellt ihren Wahlkampf als politische Entscheidung für Frauen in der gesamten Stadt heraus.

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Die Nominierungen der Linken bilden den Auftakt für einen zielstrebigen Wahlkampf vor der Abstimmung am 13. September. Bartschs Bewerbung um das Oberbürgermeisteramt und Winklers Kandidatur für den Stadtrat werden zeigen, ob die Partei mit ihren Forderungen nach sozialem Wohnungsbau und Reformen im öffentlichen Sektor ihren Einfluss in der Kommunalpolitik ausbauen kann. Die Ergebnisse werden entscheiden, ob die Gruppe ihre Position in der lokalen Regierung stärken kann.

Quelle