16 March 2026, 00:50

Lüneburg plant gemeinsam die Zukunft der weiterführenden Schulen bis 2026

Ein Klassenzimmer mit Tischen und Stühlen in Reihen, einem Deckenprojektor und verschiedenen Gegenständen auf den Tischen sowie Text an der rechten Wand, der darauf hinweist, dass es sich um eine Privatschule in Singapur handelt.

Lüneburg plant gemeinsam die Zukunft der weiterführenden Schulen bis 2026

Landkreis Lüneburg und die Hansestadt Lüneburg starten gemeinsames Schulentwicklungsverfahren für den weiterführenden Bereich

Der Landkreis Lüneburg und die Hansestadt Lüneburg haben ein gemeinsames Schulentwicklungsverfahren für den Bereich der weiterführenden Bildung auf den Weg gebracht. Ziel der Initiative ist es, ein zukunftsweisendes Konzept für die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen und die berufsbildenden Gymnasien in der Region zu erarbeiten. Den Auftakt bildete am 4. Februar 2026 ein Workshop, an dem Lehrkräfte, Politiker:innen und Verwaltungsvertreter:innen teilnahmen.

Beim ersten Treffen kamen Schulleitungen, politische Vertreter:innen sowie Delegierte aus Eltern- und Schülervertretungen zusammen. Auch eine Mitarbeiterin des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung war anwesend. Die Teilnehmenden diskutierten zentrale Herausforderungen, darunter sinkende Schülerzahlen an den öffentlich finanzierten Gymnasien sowie einen steigenden Bedarf an sonderpädagogischer Förderung.

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Die Datengrundlage für das Verfahren wurde gemeinsam von der Stadt, dem Landkreis und der Beratungsagentur paseo GmbH aufbereitet. Im Workshop wurden unter anderem Probleme wie der Besuch von Schulen außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs thematisiert. Als erste Lösungsansätze wurde eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Schulen vorgeschlagen.

Bis zum Herbst 2026 sind drei weitere Workshops geplant. In diesen Sitzungen sollen die gesammelten Ideen vertieft werden. Im Anschluss wird paseo auf Basis der Ergebnisse konsensfähige, praxisnahe und finanziell umsetzbare Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Die abschließenden Empfehlungen fließen in einen bedarfsorientierten Schulentwicklungsplan für die Region ein. Das Verfahren sichert die Beteiligung von Schulen, kommunalen Trägern und Bildungsexpert:innen. Der Plan soll unter anderem Schülerzahlen, sonderpädagogischen Förderbedarf sowie den schulübergreifenden Besuch von Einrichtungen regeln.

AKTUALISIERUNG

Parallel Primary School Initiative Launched

Ein komplementäres Primarschul-Entwicklungsereignis hat in Lüneburg begonnen. Die 1. Lüneburger Bildungskonferenz am 17. Februar 2026 bringt Schüler, Lehrer und Eltern zusammen, um die Ziele 'Schule zum Wohlfühlen' (Schule für Wohlbefinden) zu gestalten. Dies folgt nur eine Woche nach dem jüngsten Sekundarschul-Workshop und zeigt eine koordinierte Anstrengung auf verschiedenen Bildungsebenen. Schwerpunkte sind das Schülerwohlbefinden, integrative Lehrmethoden und die Zusammenarbeit zwischen Hansestadt, Landkreis und Leuphana-Universität.