Lüneburgs Radverkehrspläne in Gefahr: CDU will Verkehrswende stoppen
Catrin KabusLüneburgs Radverkehrspläne in Gefahr: CDU will Verkehrswende stoppen
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Lüneburg sollte bis 2032 fahrradfreundlich werden. Die örtliche CDU will das nun rückgängig machen.
- Dezember 2025, 07:58 Uhr
Eine Bürgerinitiative in Lüneburg steht vor ungewisser Zukunft, nachdem der Stadtrat angedeutet hat, seine Versprechen zur Förderung des Radverkehrs aufzugeben. Über 7.000 Einwohner hatten 2022 die Kampagne Radentscheid Lüneburg unterstützt, die sich für eine bessere Fahrradinfrastruktur einsetzte. Nun warnen Aktivisten, sie könnten die Initiative neu starten, falls die Pläne erneut fallen gelassen werden.
2022 hatte der Lüneburger Stadtrat den Forderungen der Radentscheid Lüneburg-Kampagne zugestimmt. Die Vereinbarung umfasste den Bau oder die Erweiterung von Radwegen in einem Tempo von drei Kilometern pro Jahr. Zudem wurden jährlich 100 neue öffentliche Fahrradabstellplätze sowie sicherere Kreuzungen versprochen.
Doch die Zukunft der Lüneburger Radverkehrspläne bleibt unklar. Sollte der Rat seine Unterstützung zurückziehen, sind die Aktivisten bereit, dagegen vorzugehen – sei es durch rechtliche Schritte oder eine neue öffentliche Kampagne. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Stadt ihre Versprechen zur Verkehrswende einhält."}