Marode B6-Brücke bei Salzgitter-Bad wird Stück für Stück abgerissen
Gerdi BaumMarode B6-Brücke bei Salzgitter-Bad wird Stück für Stück abgerissen
Abbrucharbeiten an der maroden B6-Brücke bei Salzgitter-Bad begonnen
Im Rahmen eines 20-Millionen-Euro-Sanierungsprojekts haben die Abrissarbeiten an der altersschwachen B6-Brücke bei Salzgitter-Bad begonnen. Die Konstruktion, die zwei Kreisstraßen sowie eine wichtige Eisenbahnstrecke überspannt, wird aufgrund schwerer Schäden zurückgebaut. Behördenvertreter bezeichnen die Maßnahmen als einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung der regionalen Infrastruktur.
Der Abbruch startete mit der Demontage des ersten Endabschnitts des Brückenüberbaus. Die Arbeiter zerlegen das Bauwerk Stück für Stück und planen, die alte Struktur in den kommenden Wochen vollständig abzutragen. Bis Ende März 2026 sollen die Endfelder und Widerlagerbereiche vollständig geräumt sein.
Eine entscheidende Phase der Arbeiten findet während einer Wochenendsperrung der Bahnstrecke vom 28. bis 30. März statt. In dieser Zeit können die Bauleute das mittlere Brückenfeld direkt über den Gleisen der Deutschen Bahn abreißen. Günter Hartkens, Leiter der zuständigen Abteilung beim NLStBV in Goslar, bezeichnete diesen Abschnitt als einen "wichtigen Meilenstein".
Der Neubau der Brücke soll im Frühjahr 2025 beginnen, wobei das gesamte Projekt voraussichtlich etwa 18 Monate in Anspruch nehmen wird. Die neue Konstruktion wird die wichtige Verbindung zwischen Salzgitter-Bad und Ringelheim wiederherstellen.
Der Abbruch leitet eine langfristige Aufwertung der B6-Brücke ein. Nach Fertigstellung wird das neue Bauwerk die Sicherheit und Anbindung für Straßen- und Schienenverkehr deutlich verbessern. Die Investition von 20 Millionen Euro soll sicherstellen, dass die Brücke auch in den kommenden Jahrzehnten funktionsfähig bleibt.






