Massive Unterrichtsausfälle an Schulen in Westthüringen belasten Schüler und Lehrer
Herbert RennerMassive Unterrichtsausfälle an Schulen in Westthüringen belasten Schüler und Lehrer
Schulen in Westthüringen kämpfen mit massiven Unterrichtsausfällen
Unter der Zuständigkeit des Staatlichen Schulamts Westthüringen kommt es an weiterführenden Schulen zu schweren Problemen durch ausgefallene Unterrichtsstunden. Die Landesregierung hat hohe Ausfallquoten an mehreren Einrichtungen bestätigt. Besonders betroffen sind Schulen in Geisa, Bad Salzungen und Dermbach.
An der Staatlichen Regelschule Dermbach fielen im Frühjahrstrimester 25,7 Prozent des Unterrichts aus. An der Regelschule Geisa entfielen im selben Zeitraum 21,2 Prozent der Stunden ersatzlos – besonders betroffen waren die Fächer Englisch, Mathematik und Sport.
Die Erste Städtische Regelschule in Bad Salzungen verzeichnete im Frühling einen Ausfall von 24,2 Prozent. Im Herbst 2025 stieg die Quote sogar auf 36,4 Prozent an – der höchste Wert unter den betroffenen Schulen.
Die Landesregierung hat das Problem eingeräumt und Gegenmaßnahmen eingeleitet, darunter Personalgewinnungsstrategien und die Einstellung von Vertretungskräften. Die meisten ausgefallenen Stunden bleiben jedoch unkompensiert, was bei Schülern zu Lernlücken und bei Lehrkräften zu zusätzlicher Belastung führt.
Der CDU-Politiker Martin Henkel fordert nun schnelles Handeln. Er erwartet vom Schulamt, die Ausfälle zu reduzieren und die belasteten Schulen zu entlasten. Henkel besteht auf sichtbare Verbesserungen noch vor Beginn des nächsten Schuljahres.
Das Staatliche Schulamt Westthüringen steht zunehmend unter Druck. Ohne ausreichende Vertretungen verlieren Schüler weiterhin wertvolle Unterrichtszeit. Die Maßnahmen der Regierung zielen darauf ab, die Personaldecke zu stabilisieren und weitere Ausfälle zu verhindern.






