21 March 2026, 06:28

Mazda will 2026 mit neuen SUV-Modellen die Wende schaffen

Innenansicht eines roten Mazda MX-5 Miata RF mit schwarzen Ledersitzen, Lenkrad, Schaltstange, Knöpfen, Bildschirm und Spiegel.

Mazda will 2026 mit neuen SUV-Modellen die Wende schaffen

Mazda durchlebte 2025 in Deutschland ein schwieriges Jahr: Die Verkäufe sanken auf 40.724 Einheiten, der Marktanteil lag bei nur noch 1,4 Prozent. Trotz dieses Rückgangs blieb das Händlernetz des Unternehmens profitabel und übertraf sogar die Branchendurchschnitte. Nun setzt der japanische Autohersteller ehrgeizige Ziele für 2026 – und hofft mit neuen Modellen die Trendwende zu schaffen.

Zwischen 2021 und 2025 stiegen die Neuzulassungen von Mazda in Deutschland kontinuierlich an, von etwa 25.000 auf über 35.000 Fahrzeuge pro Jahr. Mit einem jährlichen Wachstum von rund 7 Prozent überflügelte die Marke Konkurrenten wie Toyota (plus 4 Prozent) und Hyundai (plus 3 Prozent). Besonders die Modelle CX-5 und CX-30 trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei – und das, obwohl der Gesamtmarkt stagnierte oder sogar schrumpfte.

Die Fokussierung auf größere SUV-Modelle wie den CX-60 und CX-80 befeuerte zusätzlich die Nachfrage. Im November 2025 lag der durchschnittliche Listenpreis eines in Deutschland verkauften Mazda bei 44.500 Euro. Die Händler profitierten von dieser Strategie: Die durchschnittliche Gewinnmarge vor Steuern betrug 2,5 Prozent – deutlich über dem Branchenschnitt von 1,1 Prozent.

Ein entscheidender Faktor für die Auslastung der Werkstätten und die Kundenbindung war die sechsjährige Herstellergarantie. Die besten 25 Prozent der deutschen Mazda-Händler erzielten sogar noch bessere Ergebnisse mit Margen von bis zu 7,0 Prozent. Diese Zahlen spiegeln einen langfristigen Trend wider, denn Mazdas Händlernetz übertrifft seit über einem Jahrzehnt konsequent die 2-Prozent-Marke der Branche.

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Für 2026 peilt Mazda 50.000 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 1,8 Prozent an. Die Einführung des CX-5 in dritter Generation und des vollelektrischen CX-6e sollen den Aufschwung vorantreiben, während das Unternehmen verlorenes Terrain zurückgewinnen will.

Der Absatzrückgang 2025 steht damit im Kontrast zur anhaltend starken Rentabilität der Händler und dem langfristigen Wachstum in Deutschland. Ob Mazda seine Ziele für 2026 erreicht, hängt maßgeblich von den neuen Modellen und der anhaltenden Nachfrage nach SUV ab. Gelingt die Strategie, könnte dies nicht nur die Marktposition stärken, sondern auch den Ruf der Marke als zuverlässiger Hersteller festigen.

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