19 April 2026, 12:31

Menschenschmuggel auf der A4: Fünf Mongolen in ungesichertem BMW entdeckt

Ein Stau auf einer Autobahn mit vielen Autos und einem Lieferwagen, Menschen in den Fahrzeugen sichtbar, Bäume und Gras im Hintergrund.

Menschenschmuggel auf der A4: Fünf Mongolen in ungesichertem BMW entdeckt

Ein 37-jähriger Mongole ist unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen worden, nachdem Bundespolizisten seinen Wagen auf der Autobahn A4 angehalten hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. März 2026 zwischen Görlitz und Dresden. Die Beamten entdeckten im Fahrzeug fünf migrierte Mongolen, darunter ein Kleinkind, das nicht ordnungsgemäß gesichert war.

Der Fahrer, der über einen legalen Aufenthaltstitel in Tschechien verfügt, transportierte die Gruppe in einem in Tschechien zugelassenen BMW der 3er-Reihe von Prag nach Dresden. Die Polizei bestätigte, dass vier der Migranten keine gültigen Papiere besaßen, um sich in Deutschland aufhalten zu dürfen. Ihre vorläufigen Aufenthaltsgenehmigungen waren abgelaufen und nicht verlängert worden, sodass sie sich ohne legalen Status im Land befanden.

Besondere Sorge löste die Sicherheit des Kindes aus, das weder mit einem Sicherheitsgurt noch mit einem Kindersitz gesichert war. Zwar verfügt der Fahrer über eine gültige tschechische Aufenthaltserlaubnis, doch muss er sich nun in Deutschland wegen Beihilfe zur illegalen Einreise verantworten. Bisher wurden gegen ihn keine weiteren Zwangsmaßnahmen wie Untersuchungshaft verhängt.

Der festgenommene Mann bleibt wegen seiner mutmaßlichen Rolle in der Schleuserbande unter Ermittlung. Die fünf Migranten, darunter das ungesicherte Kleinkind, wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Behörden prüfen weiterhin die Umstände ihres versuchten Grenzübertritts nach Deutschland.

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