26 June 2026, 06:23

Merck übernimmt Bio-Techne für 11,3 Mrd. Dollar – und stärkt seine Biotech-Sparte massiv

Merck KGaA erwirbt Bio-Techne (TECH) für 11,3 Milliarden US-Dollar in einem wichtigen Lebenswissenschaften-Geschäft

Merck übernimmt Bio-Techne für 11,3 Mrd. Dollar – und stärkt seine Biotech-Sparte massiv

Merck KGaA plant Übernahme von Bio-Techne für 11,3 Milliarden Dollar

Der Darmstadt-Konzern Merck KGaA hat bekannt gegeben, das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Bio-Techne für 11,3 Milliarden Dollar zu übernehmen. Mit dem Deal will Merck seine Position in der fortgeschrittenen biologischen Forschung sowie in der Zell- und Gentherapie deutlich ausbauen. Nach Bekanntwerden der Pläne stiegen die Aktien von Bio-Techne stark an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bio-Techne ist spezialisiert auf die Herstellung von Forschungsreagenzien, Proteinen, Antikörpern und Analysegeräten. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio mit 6.000 Proteinen und 425.000 Antikörpern, die Spitzenforschung in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen unterstützen.

Merck wird 73 Dollar pro Aktie zahlen – ein Aufschlag von 24 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Bio-Techne am Mittwoch. Nach der Ankündigung kletterte der Aktienkurs des Unternehmens im vorbörslichen Handel am Donnerstag auf 70,58 Dollar, was einem Plus von 20 Prozent entspricht.

Die Übernahme soll durch eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdkapital finanziert werden. Merck rechnet damit, dass die Transaktion zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 abgeschlossen wird. Nach dem Vollzug sollen durch Synergieeffekte innerhalb von drei Jahren Einsparungen von rund 140 Millionen Euro realisiert werden.

Der Kaufpreis bedeutet eine deutliche Prämie für die Aktionäre von Bio-Techne. Durch die erweiterte Expertise in der biologischen Forschung stärkt Merck seine Marktposition nachhaltig. Die finanziellen und operativen Vorteile des Deals dürften sich nach dem Abschluss der Übernahme entfalten.

Quelle