Nauroder Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Herbert RennerNauroder Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Das Nauroder Kerb-Fest kehrt auf den Fichteplatz zurück
In diesem Jahr versammelte das Nauroder Kerb-Fest wieder Anwohner und Nachbarn auf dem Fichteplatz zu einem lebendigen Gemeinschaftsfest. Die seit 1952 stattfindende Veranstaltung bot traditionelle Höhepunkte wie die Bembel-Fee und die Blumenkönigin von Naurod, begleitet von Reden und dem feierlichen Fassanstich. Dr. Gerhard Obermayr, Stadtratpräsident und stolzer Bierstädter, führte durch die Feierlichkeiten und betonte dabei den Gemeinschaftsgeist und die lokale Identität.
In seiner Eröffnungsrede lobte Dr. Obermayr die ehrenamtlichen Helfer, die die Tradition am Leben erhalten. Der Fichteplatz sei weit mehr als nur ein Ort – er stehe für das Herz von Bierstadt und dürfe nicht als Spielball der Stadtplaner behandelt werden. Sein Appell, weitere Bebauungspläne für den Platz zu stoppen, wurde vom Publikum mit lautem Applaus quittiert.
Der symbolische Fassanstich markierte den offiziellen Beginn des Kerb-Fests: Dr. Obermayr schlug mit einem hölzernen Hammer zweimal auf das Fass, woraufhin die Menge jedes Mal im Chor mit "Hey!" antwortete. Auf der Bühne standen neben ihm Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, der Ortsvorsteher Rainer Volland, Jasmin I. (die Bembel-Fee) und Viktoria I. (die Blumenkönigin von Naurod).
Gäste aus den Nachbarstadtteilen Auringen, Kloppenheim und Dotzheim wurden herzlich willkommen geheißen – ein Zeichen für die verbindende Rolle des Festes in der Region. Dr. Obermayr erwähnte scherzhaft Silke, die nach Fehmarn reiste, und gab zu, dass er gerne mitgefahren wäre. Seine Rede schloss er mit dem Satz "Mir san mir" – ein Ausdruck von Dankbarkeit, Stolz und Zugehörigkeit zu Bierstadt.
Das Nauroder Kerb-Fest unterstrich einmal mehr seine Bedeutung als Feier der Bierstädter Traditionen und des Zusammenhalts. Dr. Obermayrs Worte und die begeisterte Reaktion des Publikums zeigten, wie wichtig der Fichteplatz als sozialer Treffpunkt ist. Mit Reden, Fassanstich und lokalen Persönlichkeiten wurde das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher.






