Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Alex TintzmannNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt könnte bald eine neue Kindertagesstätte die drängenden Betreuungsprobleme entschärfen. Die Stadtverwaltung hat Pläne für die Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die die Schließung der Kita St. Kjeld ausgleichen soll. Das Projekt zielt darauf ab, den akuten Mangel an Krippen- und Kindergartenplätzen im Viertel zu beheben.
Die geplante Kita entsteht an der Unstrutstraße in der Nähe bestehender Einrichtungen in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Falls die Pläne genehmigt werden, soll sie drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Die operative Leitung übernimmt nach Fertigstellung der Caritasverband Braunschweig.
Laut dem Kita-Kompass 2025/2026 fehlen in Weststadt derzeit 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze – der höchste Bedarf aller Braunschweiger Stadtteile. Die neue Einrichtung hat daher Priorität. Zudem dient das Projekt als Pilot für den serielle Modulbau und könnte als Vorbild für künftige Kita-Neubauten fungieren.
Über die Pläne entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung wäre dann für 2030 vorgesehen.
Die Kita in der Unstrutstraße würde die dringendsten Betreuungslücken in Weststadt direkt angehen. Durch die zusätzlichen Krippen- und Kindergartengruppen ließen sich Wartezeiten für Familien im Viertel verkürzen. Ob das Projekt wie geplant umgesetzt wird, hängt vom Ausgang der Juni-Abstimmung ab.






