Neuwied diskutiert Stadionkapazitäten und mögliche Vereinsfusion im Fußball
Catrin KabusNeuwied diskutiert Stadionkapazitäten und mögliche Vereinsfusion im Fußball
Vertreter der Stadt Neuwied haben sich mit örtlichen Fußballvereinen getroffen, um über den Bedarf an Stadionkapazitäten und eine mögliche Vereinsfusion zu beraten. An den Gesprächen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die bestehenden Anlagen den Anforderungen für Spiele auf höherem Niveau gerecht werden können.
Thema war auch die geplante Fusion zwischen Cosmos Koblenz und den beiden Neuwieder Vereinen. Zwar hat die Stadt keinen Einfluss auf den Zusammenschluss, die frühzeitige Information wurde jedoch begrüßt. Kritik gab es am Raiffeisen-Stadion, das aufgrund der Platzqualität und veralteter Ausstattung nur teilweise die Standards für den regulären Spielbetrieb erfüllt.
Strukturelle Verbesserungen am Stadion würden umfangreiche Planungen erfordern, darunter ein formelles Bauleitverfahren. Parallel wird der Sportkomplex an der Bimsstraße – Heimat der SG Neuwied – auf seine Eignung für die Oberliga geprüft. Die bestehenden Sportstätten in Neuwied sind bereits voll ausgelastet, zusätzliche Kapazitäten stehen nicht zur Verfügung.
Änderungen an den aktuellen Nutzungsrechten wurden nicht vorgeschlagen. Mittelfristige Aufwertungen des Bimsstraße-Komplexes könnten jedoch langfristig die Bedingungen für den Spielbetrieb auf höherem Niveau verbessern.
Die Stadt bestätigte, dass es vorerst keine Änderungen bei der Stadionvergabe oder den Nutzungsrechten geben wird. Eventuelle künftige Modernisierungen am Raiffeisen-Stadion oder am Bimsstraße-Komplex würden erhebliche Zeit und Planung erfordern. Die betroffenen Vereine müssen sich vorerst mit den aktuellen Kapazitätsgrenzen der voll ausgelasteten Neuwieder Sportanlagen arrangieren.






