Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Gerdi BaumNeuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Gewerbegebiets Friedrichshof gesichert. Das Projekt umfasst rund 70 Hektar und soll neue Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie anziehen. Eine landesweite Studie bestätigt das Potenzial des Standorts als zukünftiges Wirtschaftszentrum.
In den vergangenen fünf Jahren haben sich bereits vier Unternehmen im Friedrichshof angesiedelt: zwei Technologiefirmen (eine aus der Softwarebranche, eine aus der Elektronik), ein Maschinenbauunternehmen – jedoch noch keine Pharmafirmen. Nun will die Stadt auf diesem Wachstum aufbauen und den Standort gezielt ausweiten.
Die Kredite, die ausschließlich für Investitionen vorgesehen sind, fließen in die rechtliche und technische Erschließung des Gebiets, ohne die finanzielle Stabilität Neuwieds zu gefährden. Die Stadt hat ihren Haushalt vier Jahre in Folge ausgeglichen und arbeitet daran, die eigenen Einnahmen zu steigern. Instrumente wie Vorkaufsrechte und zielgerichtetes Marketing sollen den Prozess begleiten.
Neuwied hat bereits mehrere Grundstücke erworben und erste Vereinbarungen mit weiteren Grundbesitzern getroffen. Die Zustimmung des Landes unterstreicht das Vertrauen in die Strategie der Stadt, die auf Arbeitsplatzschaffung und höhere Gewerbesteuereinnahmen abzielt.
Durch die Erweiterung um 70 Hektar entsteht im Friedrichshof Raum für neue Ansiedlungen. Mit den gesicherten 25,9 Millionen Euro und einem klaren Entwicklungskonzept will Neuwied seine Wirtschaftskraft stärken. Das Projekt steht im Einklang mit dem Ziel der Stadt, langfristige finanzielle Stabilität und Wachstum zu erreichen.






