Niedersachsen setzt verbindliche Klimaziele für Windkraft an Land durch
Catrin KabusNiedersachsen setzt verbindliche Klimaziele für Windkraft an Land durch
Niedersachsen führt verbindliche Klimaziele für Windkraft an Land ein
Niedersachsen hat rechtlich verbindliche Vorgaben eingeführt, um den Ausbau der Windenergie an Land voranzutreiben. Die Region passt derzeit ihren Raumordnungsplan an, um diese Ziele zu erreichen. Eine neue Planungsphase zur Ausweisung weiterer geeigneter Flächen für Windparks ist eingeleitet worden.
Die aktuellen Vorranggebiete umfassen bereits etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche Niedersachsens und übertreffen damit das Ziel für 2027, das bei 2,46 Prozent liegt. Das entspricht rund 12.500 Hektar, die für die Windenergienutzung vorgesehen sind.
Der Regionalverband Braunschweig hat nach einer öffentlichen Anhörung seinen Entwurf überarbeitet. Von den ursprünglichen Vorschlägen wurden 56 Zonen angepasst und acht Standorte als Vorranggebiete gestrichen. Ein großes Gebiet nahe der Grenze zwischen Gifhorn und Peine wurde ausgeschlossen, während südlich von Kirchberg bei Seesen im Landkreis Goslar ein neuer Standort aufgenommen wurde.
Kommunen können über eine freiwillige Öffnungsklausel zusätzlich Flächen bereitstellen, um das Ausbauziel für 2032 zu unterstützen. Die Region Braunschweig wird aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken, um die Vorgaben zu erfüllen.
Der überarbeitete Plan soll nun Wachstum und lokale Belange in Einklang bringen. Bis 2027 müssen 12.500 Hektar für die Windenergie final ausgewiesen sein. Die Anpassungen zeigen zwar Fortschritte, machen aber auch deutlich, dass weitere Maßnahmen nötig sind, um die langfristigen Ziele zu erreichen.






