Niedersachsen sucht in Israel nach Partnerschaften in Technologie und Wissenschaft
Gerdi BaumStaatskanzler Chef zieht positives Fazit aus Israel-Reise - Niedersachsen sucht in Israel nach Partnerschaften in Technologie und Wissenschaft
Eine Delegation aus Niedersachsen hat kürzlich Israel besucht, um die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft zu vertiefen. Während der Reise trafen sich die Teilnehmer mit Technologieunternehmen, akademischen Einrichtungen und politischen Vertretern. Zudem gedachten die Offiziellen an Holocaust-Mahnmalen der Opfer und sprachen über die Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 auf die israelische Gesellschaft.
Die Gruppe unter der Leitung von Frank Doods, Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei, erkundete mögliche Partnerschaften in Schlüsselbranchen. Gespräche mit israelischen Technologiefirmen ergaben Potenziale in den Bereichen Mobilität, Cybersicherheit, Energie, Robotik und Verteidigung. Konkrete Verträge wurden von niedersächsischen Unternehmen während des Besuchs jedoch nicht unterzeichnet.
Im Yad Vashem ehrten die Delegierten die Holocaust-Opfer und bekräftigten Deutschlands Haltung gegen Antisemitismus. Auf dem Programm standen außerdem das Peres Center for Peace and Innovation und die Ben-Gurion-Universität des Negev, wo über gemeinsame Forschungsprojekte gesprochen wurde.
In Jerusalem fanden Treffen in der Knesset sowie mit palästinensischen Vertretern statt. Die Gespräche unterstrichen die anhaltenden Auswirkungen des Angriffs vom 7. Oktober auf die regionale Stabilität und Zusammenarbeit.
Doods bezeichnete den Besuch als Schritt zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Israel. Zwar wurden keine offiziellen Vereinbarungen bekannt gegeben, doch identifizierte die Delegation Bereiche für künftige gemeinsame Projekte. Die Reise stärkte zudem den kulturellen und politischen Dialog zwischen den beiden Regionen.






