Oberasbach erhöht Grundsteuer B auf 690 Punkte – was das für Eigentümer bedeutet
Herbert RennerOberasbach erhöht Grundsteuer B auf 690 Punkte – was das für Eigentümer bedeutet
Oberasbach erhöht Grundsteuer drastisch, um Haushaltskrise zu bewältigen
Die Stadt Oberasbach hat die Grundsteuer B stark angehoben, um ihre finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen. Der Stadtrat beschloss eine Erhöhung des Hebesatzes auf 690 Punkte. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans, den Haushalt bis 2026 zu konsolidieren.
Der Beschluss folgte monatelangen Debatten über Ausgaben und Fristen. Die Verwaltung kämpfte damit, den laufenden Haushalt auszugleichen, und griff schließlich auf Rücklagen zurück. Da die Mittel nicht ausreichen, muss die Stadt nun Millionen an Investitionskrediten aufnehmen, um zahlungsfähig zu bleiben.
Von der Steuererhöhung betroffen sind alle bebauten und bebaubaren Grundstücke in Oberasbach. Trotz der angespannten Finanzlage setzte der Rat den Ausbau der Pestalozzi-Schule für eine ganztägige Betreuung als Priorität durch. Die Arbeiten müssen unverzüglich beginnen, um den Bedarf bis zum Sommer 2028 zu decken.
Eine Rettung durch das Land Bayern kommt nicht infrage, da Oberasbach die Förderkriterien aus München nicht erfüllt. Der Haushalt wurde Ende Februar verabschiedet, die endgültigen Kürzungen erfolgten bis Mitte März, um die Ausgaben zu begrenzen.
Mit dem höheren Steuersatz soll die Finanzlage der Stadt in den nächsten zwei Jahren stabilisiert werden. Grundstückseigentümer müssen mit höheren Abgaben rechnen, während die Kommune neue Kredite aufnimmt. Trotz der knappen Haushaltsmittel bleibt der Schulausbau ein zentrales Vorhaben.






