"Ohligs City Ring": Mehr Öko-Mobilität, aber 35 Parkplätze weniger in der Innenstadt
Alex Tintzmann"Ohligs City Ring": Mehr Öko-Mobilität, aber 35 Parkplätze weniger in der Innenstadt
Projekt „Ohligs City Ring“: Öko-Mobilität und bessere Innenstadt-Anbindung – doch 35 Parkplätze fallen weg
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundlichen Verkehr fördern und die Erreichbarkeit der Innenstadt verbessern. Gleichzeitig werden die Anbindung an den Hauptbahnhofs sowie die barrierefreie Infrastruktur ausgebaut. Allerdings gehen dafür insgesamt 35 Parkplätze verloren.
Geplant sind der Neubau oder die Erweiterung barrierefreier Bushaltestellen, um den ÖPNV attraktiver zu machen und die Anbindung an die Stadtteilzentren zu erleichtern. Sicherheitsmängel wie schmale Fahrspuren, schlechte Sichtverhältnisse und beengte Platzverhältnisse für Busse rechtfertigen aus Sicht der Planung den Wegfall der Stellflächen.
An der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße entfallen 28 Parkplätze aufgrund neuer Halteverbote und verkehrsregelnder Maßnahmen. Sieben weitere Stellflächen fallen an anderen Standorten weg. Als Ausgleich soll der ehemalige Schulbus-Bereich auf dem Rennpatt zu einer Parkzone umgewidmet werden, was acht neue Plätze bringt.
Ein vorgeschlagenes Einbahnstraßensystem auf dem Rennpatt könnte den Verkehrsfluss zusätzlich verbessern. Davon würden Busse profitieren, Gehwege blieben frei, und die Zufahrt für Busse und große Fahrzeuge zur Bahnstraße würde vereinfacht.
Doch zentrale Fragen sind noch ungeklärt: Lassen sich die wegfallenden Parkplätze außerhalb des Rennpatts ersetzen, und wie viele öffentliche Stellflächen bleiben in der Gegend insgesamt erhalten? Die Diskussion dreht sich nun darum, ob die Vorteile des Projekts die Parkplatzverluste aufwiegen. Anwohner, Kunden und Besucher brauchen Alternativen – die Stadt muss hier Lösungen aufzeigen, bevor es weitergeht.






