Olympische Winterspiele 2026: Abschlussfeier floppt gegen Tatort heute und Reality-TV
Catrin Kabus"Tatort" besiegt Olympia und Dschungelcamp - Olympische Winterspiele 2026: Abschlussfeier floppt gegen Tatort heute und Reality-TV
Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Verona zog am Sonntag, dem 22. Februar, kaum deutsche Zuschauer an. Während Millionen andere Sendungen wie Tatort heute verfolgten, hatte die Veranstaltung mit starker Konkurrenz durch Dauerbrenner wie Tatort und Reality-TV-Formate zu kämpfen. Das ZDF übertrug die Abschlussfeier der Winterspiele von Mailand-Cortina live aus Verona ab 20:30 Uhr. Im Schnitt verfolgten 4,28 Millionen Zuschauer die Übertragung, was einem Marktanteil von 18,9 Prozent entsprach. Damit blieb die Quote deutlich hinter den 7 Millionen zurück, die 2024 die Abschlussfeier der Sommerspiele in Paris sahen. Unterdessen dominierte die ARD mit der Tatort-Folge Schmerz, die in Dortmund spielte, die Einschaltquoten: 7,29 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 27,9 Prozent. Auch die Aftershow von RTLs Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Dschungelkönig Gil Ofarim lockte noch 2,33 Millionen Zuschauer an, darunter 780.000 in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Deutlich schlechter schnitt ProSiebens On & Off the Catwalk by Heidi Klum ab: Nur 590.000 Zuschauer schalteten insgesamt ein, davon 240.000 in der Altersgruppe 14 bis 49. Experten führen die geringen Quoten der Abschlussfeier auf den mangelnden Showcharakter, sichtbare leere Ränge und unkonzentriert wirkende Athleten zurück. Traditionell stoßen Wintersportveranstaltungen ohnehin auf weniger Interesse als ihre sommerliche Entsprechung. Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2026 blieb damit hinter früheren Veranstaltungen zurück. Mit nur 4,28 Millionen Zuschauern wurde sie von Tatort heute und anderen Unterhaltungsformaten überstrahlt. Die Diskrepanz zeigt, wie schwer es ist, das Zuschauerinteresse für Wintersport im Fernsehen aufrechtzuerhalten.






