12 March 2026, 04:51

Osnabrücker Polizei fördert Demokratie mit interaktiven Workshops und Gedenkstättenbesuchen

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand, trägt die Aufschrift "Wir fordern jetzt ein Ende der Polizeigewalt" in einer modernen, auffälligen Schriftart.

Osnabrücker Polizei fördert Demokratie mit interaktiven Workshops und Gedenkstättenbesuchen

Polizeidirektion Osnabrück veranstaltet vom 16. bis 20. März 2026 die fünfte jährliche "Woche der Demokratie"

Rund 3.000 Beschäftigte nehmen an Workshops, Diskussionsrunden und Bildungsveranstaltungen teil, die sich mit demokratischen Werten befassen. Die Aktion findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und unterstreicht das Bekenntnis zu Menschenwürde sowie den Kampf gegen Extremismus.

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Ziel der einwöchigen Initiative ist es, demokratische Grundsätze innerhalb der Behörde zu stärken. In dialogorientierten Workshops und reflexiven Gesprächen setzen sich die Beamten mit Themen wie Identität, Diskriminierung und historischer Verantwortung auseinander. Der reguläre Polizeidienst läuft während der Veranstaltung wie gewohnt weiter.

Interaktive Formate – darunter ein Escape Room und partizipative Übungen – regen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen an. Besuche in Gedenkstätten und ein Stadtrundgang zur queeren Geschichte verknüpfen historische Lehren mit heutigen Fragestellungen. Das Programm thematisiert zudem gesellschaftliche Polarisierung und extremistische Narrative und spiegelt damit die strategischen Prioritäten der Polizeidirektion wider.

Während vergleichbare Großveranstaltungen in Niedersachsen selten sind, hebt sich die Osnabrücker "Woche der Demokratie" als strukturierte interne Maßnahme hervor. Sie fällt zusammen mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stattfinden.

Die Veranstaltung sendet ein klares Signal zur Rolle der Polizei bei der Wahrung der Menschenwürde im beruflichen Alltag. Durch die Förderung kritischer Selbstreflexion soll sie demokratische Werte unter den Beamten festigen. Die Teilnahme bleibt freiwillig, doch die Direktion betont ihre Bedeutung für eine bewusster agierende und inklusivere Behörde.

Quelle