27 April 2026, 00:40

Papst Leo XIV: Wie sein revolutionärer Stil die Kirche und die Modewelt überrascht

Nahaufnahme eines Priestergewänders mit aufwendiger goldener und roter Stickerei mit einem luxuriösen, herrschaftlichen Design gegen einen neutralen Wandhintergrund.

Papst Leo XIV: Wie sein revolutionärer Stil die Kirche und die Modewelt überrascht

Papst Leo XIV hat in seinem ersten Jahr als Oberhaupt der Kirche nicht nur mit seiner Führung, sondern auch mit seinem auffälligen Stil für Schlagzeilen gesorgt. Seine Garderobe – eine Mischung aus klassischer päpstlicher Tradition und dezentem modernen Flair – hat ihm sogar einen Platz auf der Vogue-Liste der 55 bestgekleideten Persönlichkeiten des Jahres 2025 eingebracht. Hinter diesem Look steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer, der bereits die Päpste Franziskus und Benedikt XVI. eingekleidet hat.

Sorcinellis Verbindung zum Vatikan begann bereits in seiner Kindheit, als er seiner Mutter half, die örtliche Pfarrkirche zu reinigen. Heute arbeitet er eng mit der Kirche zusammen, um Gewänder zu entwerfen, die Gelassenheit, Kontrolle und Autorität ausstrahlen – aber niemals Protzigkeit. Wie er erklärt, muss die Kleidung jedes Papstes die Botschaft der Kirche unterstreichen und gleichzeitig dessen individuelle Persönlichkeit widerspiegeln.

Papst Leo XIV hebt sich dabei besonders ab. Er pflegt die traditionelle päpstliche Schneiderkunst, fügt aber unerwartete Details hinzu – etwa eine Apple Watch oder eine Baseballkappe der Chicago White Sox. Während Papst Franziskus für seinen bescheidenen Stil bekannt ist, verbindet Leo XIV die Ehrfurcht vor der Geschichte der liturgischen Gewänder mit einer modernen Note. Sorcinelli beschreibt seinen eigenen Glauben und seine Sexualität nicht als widersprüchlich, sondern als eine kreative Spannung, die seine Arbeit beflügelt.

Die Zusammenarbeit des Designers mit dem Vatikan stellt sicher, dass jedes Stück dem Bild der Kirche entspricht. Dennoch wirken die Ergebnisse stets persönlich geprägt. Für Leo XIV bedeutet das eine Garderobe, die jahrhundertealte Traditionen ehrt und zugleich leise einen Wandel ankündigt.

Die modischen Entscheidungen des Papstes haben weltweit Aufmerksamkeit erregt und markieren einen Bruch mit der schlichten Ästhetik seines Vorgängers. Sorcinellis Entwürfe, geprägt von Hingabe und handwerklicher Meisterschaft, prägen diese neue Ära mit. Mit Leo XIVs Verbindung von Alt und Neu bleibt die päpstliche Garderobe ein mächtiges Symbol – sowohl für die Vergangenheit der Kirche als auch für ihre sich wandelnde Gegenwart.

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