Polizei entdeckt erschreckende Mängel bei Kindersicherung in Neuss-Erfttal
Catrin KabusPolizei entdeckt erschreckende Mängel bei Kindersicherung in Neuss-Erfttal
Polizei kontrolliert Verkehr in Neuss-Erfttal: Viele Kinder unzureichend gesichert
Am 26. März führte die Polizei in Neuss-Erfttal in der Nähe eines örtlichen Kindergartens eine Verkehrskontrolle durch. Im Mittelpunkt der Aktion standen die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten und die Kindersicherheit. Beamte überprüften im Rahmen einer größeren Verkehrssicherheitskampagne die Einhaltung der Vorschriften – mit besorgniserregendem Ergebnis: Eine ungewöhnlich hohe Zahl von Kindern war falsch gesichert oder sogar ganz ohne Gurt unterwegs.
Die Kontrolle fand vor dem Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes statt. Die Polizisten arbeiteten dabei mit dem Kindergartenpersonal und der örtlichen Verkehrswacht zusammen. Zwar hielten sich alle Autofahrer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen, doch viele versäumten es, die mitfahrenden Kinder ordnungsgemäß zu sichern.
Nach deutscher Rechtslage müssen Kinder unter zwölf Jahren oder kleiner als 150 Zentimeter auch auf kurzen Fahrten in einem geeigneten Kindersitz transportiert werden. Die Verantwortung für die Einhaltung dieser Regel liegt bei den Fahrern. Verstöße können Bußgelder und Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg nach sich ziehen.
Um die Vorschriften einzuhalten, erhielten vorbildliche Autofahrer von den Kindergartenkindern Osterkarten und kleine Schokoeier. Mit der Aktion sollte das Bewusstsein für die Gefahren geschärft werden, denen ungesicherte Kinder bei Unfällen ausgesetzt sind.
Die Kontrolle unterstrich die anhaltenden Defizite bei der Kindersicherheit in Fahrzeugen. Die Polizei betonte, dass eine korrekte Sicherung das Risiko schwerer Verletzungen bei Zusammenstößen deutlich verringert. Weitere Kontrollen könnten folgen, um die Bedeutung von Sicherheitsgurten und Kindersitzen zu verdeutlichen.






